Diagnose: Kopfsache? Der Gesundheits-Podcast aus dem TWW
Erfahrt aus erster Hand viel Wissenswertes zum Thema psychische Gesundheit von unseren Expert:innen aus dem TWW
Hören, was zählt
Das TWW veröffentlicht seit 2024 mit „Diagnose: Kopfsache?“ einen eigenen Gesundheits-Podcast, der tiefe Einblicke in die Welt der seelischen Gesundheit bietet. Mit einem multidisziplinären Expert:innenkreis sprechen wir über Ursachen, Symptome und Behandlungsoptionen verschiedener psychischer Erkrankungen. „Diagnose: Kopfsache?“ ist ein Podcast für alle, die mehr wissen wollen – für alle, die selbst kämpfen, für Angehörige, Freunde und alle, die mehr Mitgefühl und Verständnis entwickeln möchten.
Aktuelle Folge
Folge 32: Depression erkennen und behandeln: Symptome, Formen und Therapieansätze im Überblick
Claudia Noack im Gespräch mit Dr. Lieselotte Mahler
Depression verstehen, Vorurteile abbauen, Wege heraus finden: In dieser neu aufbereiteten Reload-Folge bündeln wir Inhalte aus drei früheren Einzelfolgen zu einem Thema, das aktueller und wichtiger kaum sein könnte. Es geht darum, woran man eine Depression erkennt, wie sie sich von Trauer oder Erschöpfung unterscheidet, welche Warnzeichen ernst zu nehmen sind und welche modernen Behandlungsmöglichkeiten heute helfen können. Eine kompakte Folge für Betroffene, Angehörige und alle, die Depression besser verstehen möchten.
Weitere Einzel-Folgen zu anderen Gesundheitsthemen
Von Muskelschwäche bis ALS: Was hinter neuromuskulären Erkrankungen steckt
Claudia Noack im Gespräch mit der Neurologin Prof. Dr. Cornelia Kornblum
Müde Beine, schnell erschöpfte Muskeln oder unerklärliche Zuckungen wirken oft harmlos – können aber auf Störungen im Nervensystem hinweisen. Diese Podcastfolge beleuchtet neuromuskuläre Erkrankungen: eine vielfältige Gruppe von Krankheiten, die Muskeln, Nerven oder ihre Signalübertragung betreffen. Es geht um Warnsignale, schwierige Diagnosen, aktuelle Behandlungsmöglichkeiten und neue Forschungsansätze – sowie um die oft unsichtbare Belastung für Betroffene im Alltag.
Resilienz & Stressbewältigung – Was uns trägt, wenn alles zu viel wird
Claudia Noack im Gespräch mit Dr. Sabine Hoffmann & Mia Wittgenstein
Die Podcastfolge widmet sich dem Thema Resilienz und zeigt, wie Menschen besser mit Stress, Unsicherheit und anhaltender Belastung umgehen können. Im Fokus stehen innere Ressourcen, Schutzfaktoren und alltagstaugliche Strategien, die helfen, psychisch stabil zu bleiben und Erschöpfung vorzubeugen. Außerdem wird erläutert, warum Resilienz mehr bedeutet als bloßes Durchhalten, wie sie sich entwickeln lässt und wann Unterstützung sinnvoll sein kann.
Wenn Erschöpfung krank macht – Burnout, Depression und der Weg zurück zu sich selbst
Claudia Noack im Gespräch mit Dr. Sabine Hoffmann
Viele Menschen funktionieren lange leistungsfähig, bis anhaltende Erschöpfung, fehlende Regeneration und innere Leere auftreten. Die Folge beleuchtet Burnout als ernstzunehmenden chronischen Überlastungszustand, beschreibt typische Warnzeichen und die fließenden Übergänge zu psychischen Erkrankungen. Zudem zeigt sie auf, was Betroffene frühzeitig tun können und welche Verantwortung Arbeitskulturen für psychische Gesundheit tragen.
Mit eurem Feedback mentale Gesundheit noch relevanter machen
Welche Themen rund um mentale Gesundheit bewegen euch wirklich? Welche Fragen wünscht ihr euch von Expertinnen und Experten beantwortet? Schreibt uns eure Anregungen, Kommentare oder Themenwünsche an podcast@tww-berlin.de. So können wir kommende Folgen noch passender gestalten und gemeinsam mehr Licht ins Dunkel bringen.
Angststörungen und Panikattacken – wenn Angst das Leben bestimmt und wie wir wieder Halt finden
Claudia Noack im Gespräch mit Dr. Sabine Hoffmann
In dieser Folge geht es um Angststörungen, Panikattacken und Wege zurück zu innerer Sicherheit. Die Episode erklärt, wie Angst entsteht, warum sie außer Kontrolle geraten kann und welche Rolle das vegetative Nervensystem dabei spielt. Außerdem wird thematisiert, wie Trauma und belastende Erfahrungen Angst verstärken können, woran man Panikattacken früh erkennt und wann professionelle Unterstützung notwendig wird.
ADHS-Diagnostik bei Erwachsenen – endlich Klarheit finden.
Claudia Noack im Gespräch mit Dr. Sabine Hoffmann und Kim Ackermann
Termine geraten aus dem Blick, Aufgaben bleiben liegen, Gedanken rasen, die Konzentration schwindet – für viele Erwachsene ist das Alltag. Doch hinter diesem Chaos kann mehr stecken: ADHS im Erwachsenenalter. Lange als Kinderkrankheit abgetan, wird sie heute zunehmend erkannt – oft mit großer Erleichterung für Betroffene. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie ADHS bei Erwachsenen diagnostiziert wird, was sich durch eine Diagnose verändert und warum sie ein wichtiger Schritt zu mehr Verständnis und Selbstakzeptanz sein kann.
Themenreihen
Staffel 3 des Gesundheits-Podcasts: Schmerzen
Stell dir vor, du hast Schmerzen – seit Wochen oder Monaten. Rückenschmerzen, Bauchkrämpfe, ständiges Kopfweh. Doch alle Untersuchungen sind unauffällig. Kein Befund. Keine Diagnose. Aber der Schmerz bleibt.
In dieser Staffel sprechen wir über genau solche Fälle – wenn Schmerzen keine körperliche Ursache haben und vielleicht die Seele dahintersteckt. Wir fragen: Wie hängen Körper und Psyche zusammen? Was kann die Medizin tun, wenn der Schmerz rätselhaft bleibt?
Gemeinsam mit Ärzt:innen, Psycholog:innen und Therapeut:innen beleuchten wir die Zusammenhänge zwischen seelischem Erleben und körperlichem Leiden – und sprechen über neue Ansätze in Diagnostik und Therapie.
Folge 1: Rätselhafte Schmerzen – Wie Körper und Psyche zusammenhängen
Claudia Noack im Interview mit Birgit Jänchen-van der Hoofd und Dr. Kirsten Suttorp, Chefärztinnen der Psychosomatik in den Kliniken im TWW
Was, wenn Schmerzen bleiben, aber kein Arzt etwas findet? In der neuen Folge von „Diagnose: Kopfsache?“ geht es um genau solche Fälle – wenn der Körper leidet, obwohl keine körperliche Ursache erkennbar ist. Die Folge zeigt, wie seelische Belastungen hinter den Beschwerden stecken können und erklärt, was „psychosomatisch“ bedeutet. Die Folge zeigt, wie seelische Belastungen sich körperlich äußern und welche Wege aus dem Schmerz führen können. Der Start einer Staffel rund ums Thema „Schmerz“.
Folge 2: Dem Schmerz auf der Spur – wie Psychosomatik neue Wege eröffnet
Claudia Noack im Interview mit Birgit Jänchen-van der Hoofd und Dr. Kirsten Suttorp, Chefärztinnen der Psychosomatik in den Kliniken im TWW
In Folge 2 unserer Schmerz-Staffel widmen wir uns der psychosomatischen Medizin mit Fokus auf Diagnostik und konkreten Behandlungsmöglichkeiten. Wenn Schmerzen keine eindeutige körperliche Ursache haben, kann eine fundierte psychosomatische Untersuchung wertvolle Hinweise liefern. Die Episode beleuchtet alltagsnah, wie Anamnese, Körperdiagnostik und seelische Aspekte zusammenspielen und was Patient:innen im therapeutischen Alltag erwartet. Ergänzt Folge 1 um praktische Einblicke in Diagnostik und Therapie.
Folge 3: Kopfschmerzen: Von Migräne bis Cluster – Was steckt dahinter und wie geht’s weiter?
Claudia Noack im Gespräch mit Dr. Kirsten Suttorp, Chefärztin der Psychosomatik im TWW und Dr. Florian Ostendorf, Chefarzt der Neurologie im TWW
Migräne, Cluster- oder Spannungskopfschmerzen – für manche sind sie nur gelegentlich lästig, für andere ein chronischer Begleiter. Doch was, wenn Schmerzmittel kaum helfen und Diagnosen ergebnislos bleiben? In dieser Folge geht es um die häufigsten Kopfschmerzformen, ihre oft verborgenen Ursachen und ganzheitliche Therapieansätze – besonders dann, wenn Körper und Seele gemeinsam betrachtet werden müssen.
Folge 4: Chronische Migräne: Charlys Leben zwischen Schmerz und Hoffnung
Claudia Noack im Gespräch mit Charly (aus persönlichen Gründen wird auf die Nennung des Nachnamens verzichtet)
In dieser Folge sprechen wir mit Charly, der seit seiner Jugend unter chronischer Migräne leidet – fast täglich. Offen erzählt er von Symptomen, Therapieversuchen und den psychischen Herausforderungen. Es geht um Schmerz, Hoffnung, Selbsthilfe und darum, wie man trotz allem einen Weg findet, den Alltag zu gestalten. Eine eindrückliche Episode über das Leben mit chronischen Schmerzen – für Betroffene, Angehörige und alle, die besser verstehen möchten.
Mentale Gesundheit verständlich erklärt – „Diagnose: Kopfsache?“ auch auf allen Plattformen
Unseren Gesundheits-Podcast „Diagnose: Kopfsache?“ aus dem TWW findest du auch auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und überall dort, wo es Podcasts gibt. Verständliche Einblicke, medizinisches Wissen und hilfreiche Impulse – jederzeit und überall abrufbar.
Folge 5: Reizdarm – Wie psychische Faktoren Beschwerden verstärken – und was sie mildert
Claudia Noack im Gespräch mit Birgit Jänchen-van der Hoofd und Prof. Dr. med. Andreas Michalsen
Reizdarm kann den Alltag massiv beeinträchtigen – mit Schmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung, oft ohne klare medizinische Ursache. In dieser Folge schauen wir ganzheitlich auf das Syndrom: Wie beeinflussen Stress, Psyche und Ernährung den Darm? Was hilft wirklich – und warum muss Therapie individuell sein? Eine Folge für Betroffene, Angehörige und alle, die endlich mehr verstehen und besser damit leben wollen.
Folge 6: Herzschmerz, Herzangst, Broken-Heart-Syndrom – Das Herz als Spiegel der Seele
Claudia Noack im Gespräch mit Dr. Claudia Schad und Dr. Ramin Safaei-Rad.
Trauer, Angst und Stress können das Herz aus dem Takt bringen – es rast, stolpert oder schmerzt, obwohl es gesund ist. Diese Folge beleuchtet, wie seelischer Schmerz Herzsymptome auslösen kann, was Herzangst, Panikattacken und das Broken-Heart-Syndrom damit zu tun haben und welche Wege aus dem Kreislauf helfen.
Folge 7: Rückenschmerzen – ein Blick auf körperliche und seelische Zusammenhänge
Claudia Noack im Gespräch mit Dr. Annette Carl und Birgit Jänchen-van der Hoofd
Rückenschmerzen kennt fast jeder – ob im Nacken, im unteren Rücken oder beim Aufstehen. Sie sind eine der häufigsten Beschwerden und Hauptursache für Krankschreibungen. Ursachen gibt es viele: von Bandscheibenvorfällen über muskuläre Dysbalancen bis hin zu Stress. In dieser Podcast-Folge sprechen wir über Diagnose, Behandlung und Wege aus dem Schmerz-Kreislauf – medizinisch wie psychosomatisch.
Staffel 2 des Gesundheits-Podcasts: Diagnose Depression
In der neuen, zweiten Staffel widmen wir uns einer immer noch unterschätzten Krankheit, wir sprechen über Depression. Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen – rund und fünf Millionen Erwachsene in Deutschland erkranken jedes Jahr an einer Depression. Eine erschreckend hohe Zahl, die zeigt, wie wichtig es ist, über Depressionen zu sprechen. Mit unserem Podcast möchten wir den immer noch häufigen Missverständnissen in Bezug auf diese Erkrankung und dem Unwissen entgegentreten.
Jede Folge widmet sich einem speziellen Aspekt dieser Krankheit – von den Ursachen und Symptomen über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten, bis hin zu den Auswirkungen auf Angehörige und das soziale Umfeld der Betroffenen.
Folge 1: Depression erkennen und behandeln: Symptome, Formen und Therapieansätze im Überblick
Im Interview mit der Chefärztin der Psychiatrie und Psychotherapie Dr. med. Lieselotte Mahler
Was versteht man medizinisch unter einer Depression? Welche Symptome sind typisch? Und gibt es verschiedene Formen? Diese und viele weitere Fragen klären wir mit Dr. Lieselotte Mahler. Sie ist Chefärztin der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie der Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk und bringt eine beeindruckende fachliche und berufliche Expertise mit. Diese Folge erscheint in drei Teilen, in denen wir über die Definition, Symptome, Risikofaktoren, Suizidalität und innovative Behandlungsansätze sprechen.
Folge 2: Körper trifft Seele: Über den Psychosomatischen Ansatz bei Depressionen
Im Interview mit Dr. Kirsten Suttorp und Birgit Jänchen-van der Hoofd, den Chefärztinnen der Psychosomatik in den Kliniken im TWW
In dieser Folge sprechen wir über die enge Verbindung zwischen Körper und Psyche und geben Einblicke, wie Depressionen aus psychosomatischer Sicht betrachtet werden und welche körperlichen Symptome damit einhergehen. Außerdem diskutieren wir verschiedene Behandlungsansätze – von stationär, teilstationär bis ambulant – und die Bedeutung tiefenpsychologischer Methoden. Diese Episode besteht aus 2 Teilen – also unbedingt reinhören!
Folge 3: Antidepressiva: Wirkung, Nebenwirkungen und Alternativen
Im Interview mit Michael Tinkloh, Oberarzt in der Psychiatrie in den Kliniken im TWW
Wie wirken Antidepressiva, welche Nebenwirkungen gibt es und wie können diese überwacht und gemanagt werden? Diese und weitere Fragen beantwortet Michael Tinkloh, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, über die medikamentöse Behandlung von Depressionen. Wir sprechen über die Entwicklung von Antidepressiva, pflanzliche Alternativen, Therapieansätze und thematisieren häufige Ängste der Patient:innen. Diese Folge gibt einen umfassenden Einblick in die Rolle von Medikamenten und die Bedeutung einer individualisierten Therapie.
Folge 4: Und nach der Diagnose? Wege der Behandlung und Therapieformen bei Depressionen
Im Interview mit Hannah Drüner und Gregor Schalper, Leitung der Psychologischen Abteilung in den Kliniken im TWW.
Was tun nach der Diagnose Depression? In dieser Doppelfolge von „Diagnose Kopfsache“ sprechen wir mit den Diplom- Psycholog:innen Hannah Drüner und Gregor Schalper, die die Psychologische Abteilung der Kliniken im TWW leiten. Aus psychotherapeutischer Sicht thematisieren wir verschiedene Depressionsformen, deren Ursachen, sprechen über die häufige Gleichsetzung mit einem Burnout und individuelle Therapieansätze. Zudem werfen wir einen Blick auf Diagnosemethoden, Behandlungsformen und die Herausforderung, einen ambulanten Therapieplatz zu finden. Diese Episode besteht aus 2 Teilen – also unbedingt reinhören!
Folge 5: Zurück ins Leben: Was kommt nach dem Klinikaufenthalt?
Im Interview mit Kessli Bitter, Sozialarbeiterin in der Psychiatrie der Kliniken im TWW
Wie meistern Patient:innen den Weg zurück in den Alltag nach einer Klinikentlassung? Welche emotionalen Herausforderungen oder gar Ängste können auf sie zukommen? In dieser Folge von „Diagnose: Kopfsache?“ spricht Sozialarbeiterin Kessli Bitter über ihre Arbeit auf einer psychiatrischen Station. Sie erklärt, wie der Sozialdienst Betroffene und deren Familien unterstützt und den Übergang in ein selbstständiges Leben erleichtert. Hören Sie rein und erfahren Sie mehr über die wertvolle Arbeit des Sozialdienstes!
Folge 6: Kunst als Therapie: Wege aus der Depression durch kreative Arbeit
Im Interview mit Lisa Ruppenthal, Kunst- und Gestaltungstherapeutin in der Psychiatrie der Kliniken im TWW.
Wie hilft Kunsttherapie Menschen mit Depressionen? In dieser Folge von „Diagnose: Kopfsache?“ spricht die erfahrene Kunsttherapeutin Lisa Ruppenthal darüber, wie kreative Prozesse zur Selbstentdeckung und emotionalen Heilung beitragen. Sie zeigt, wie kreative Prozesse Patient:innen helfen, Gefühle auszudrücken, die schwer in Worte zu fassen sind. Anhand einer Fallstudie erklärt sie, wie Kunsttherapie emotionale Blockaden löst, das innere Wachstum fördert und wie sie besonders für Patient:innen mit Depressionen wirksam sein kann.
Folge 7: Von der Krankheit zur Expertise: Die Rolle der Genesungsbegleiter:innen bei der Behandlung von psychischen Erkrankungen
Im Interview mit Henriette Peer, Genesungsbegleiterin in den Kliniken im TWW
Was macht Genesungsbegleiter:innen so wertvoll in der Behandlung von Depressionen? In dieser Folge von „Diagnose: Kopfsache?“ spricht Henriette Peer über ihre eigenen Erfahrungen mit einer psychischen Erkrankung und ihren Weg zur Genesungsbegleiterin. Erfahren Sie, wie diese besondere Form der Begleitung Betroffenen hilft, auf Augenhöhe unterstützt zu werden, und warum auch Angehörige einbezogen werden. Genesungsbegleiter:innen sind als eigenständige Berufsgruppe in den Kliniken im TWW fester Bestandteil des multiprofessionellen Behandler:innenteams in der Psychiatrie.
Henriette Peer unterstützt gemeinsam mit ihrer Mutter Janine Berg-Peer Angehörige von psychisch Erkrankten mit einem Blog (https://www.angehoerigenblog.de/presse/).
Janine Berg-Peer hat außerdem mehrere Bücher zum Thema veröffentlicht, u. a. „Schizophrenie ist scheiße, Mama“ – Vom Leben mit meiner psychisch erkrankten Tochter, erschienen im Fischer Verlag 2013 oder „Aufopfern ist keine Lösung – Mut zu mehr Gelassenheit für Eltern psychisch erkrankter Kinder und Erwachsener“, erschienen im Kösel Verlag, 2015.
Folge 8: Psychiatrische Pflege: Über Haltung, Herausforderungen und Perspektiven
Im Interview mit Ralf Pfennig und Eike-Torben Tullier, Pflegekräfte in der Psychiatrie in den Kliniken im TWW
In dieser Folge sprechen wir mit den (Fach-)Pflegekräften Ralf Pfennig und Eike-Torben Tullier über die Rolle der psychiatrischen Pflege in der stationären Behandlung von psychischen Erkrankungen, insbesondere bei Depressionen. Sie geben Einblicke in ihren beruflichen Alltag auf einer offenen psychiatrischen Station, teilen persönliche Erfahrungen und sprechen über die Herausforderungen des Berufs. Außerdem klären sie gängige Missverständnisse und erklären, warum die richtige Haltung im Umgang mit psychisch erkrankten Menschen so wichtig ist.
Folge 9: Zwischen Therapie und Seelsorge: Wie spirituelle Begleitung Menschen in der Psychiatrie stärkt
Im Interview mit Regine Lünstroth, Krankenhausseelsorgerin in den Kliniken im TWW
In dieser Folge sprechen wir über die Rolle der Seelsorge in einer psychiatrischen Klinik und fragen: Für wen ist die Krankenhausseelsorge geeignet, und muss man gläubig sein, um Unterstützung zu erhalten? Regine Lünstroth, erfahrene Seelsorgerin im TWW, gibt persönliche Einblicke in ihre Arbeit, den Unterschied zwischen Seelsorge- und Therapiegesprächen und wie beide Ansätze in der Behandlung psychischer Erkrankungen zusammenwirken können. Erfahren Sie, wie Seelsorge Menschen in Krisensituationen einen wertfreien Raum bietet, um ihre Gefühle und Herausforderungen zu verarbeiten5.
Folge 10: „Es gibt ein Leben danach.“: Ein ehrlicher Einblick in den Kampf gegen die Depression
Im Interview mit Michael T., ehemaliger Depressions-Patient in der Psychiatrie der Kliniken im TWW
In dieser Folge spricht Michael offen über seine Erfahrungen mit Depression, seinen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik und den Weg der Genesung. Er schildert eindrucksvoll seine Symptome, die soziale Isolation und den Verlust an Lebensqualität. Gleichzeitig erzählt er, wie er den Mut fand, Hilfe zu suchen, über seine ersten Schritte in der Klinik, Ängste und Fortschritte. Michael beschreibt, wie er schließlich die Freude am Leben und an den kleinen Dingen wiederentdeckte.
Staffel 1 des Gesundheits-Podcasts: Was ist eigentlich Demenz?
Die erste Staffel widmet sich dem Thema Demenz, einer Krankheit, von der in Deutschland 1,5 Millionen Menschen betroffen sind, mit steigender Tendenz über alle Altersgruppen.
In diesem aufschlussreichen Podcast führt Claudia Noack Gespräche mit einem multidisziplinären Team aus Ärzt:innen, Psycholog:innen, Therapeut:innen und anderen Fachleuten über Ursachen, Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und den Umgang mit der Diagnose, um das Bewusstsein und Verständnis für den Umgang mit Demenz zu verbessern.
Folge 1: Von Vergesslichkeit zu Demenz
Im Interview mit der Fachärztin für Psychiatrie Dr. Theresa Bauer-Hoheisel
Was ist eigentlich Demenz? Welche Formen gibt es und was kann zu dieser Erkrankung führen? Welche Symptome zeigt eine demenzielle Erkrankung und wie kann man sie behandeln? Diese und weitere Fragen beantwortet Interviewpartnerin Dr. Theresa Bauer-Hoheisel, Fachärztin für Psychiatrie, Psychotherapie und fachgebundener Humangenetik. Sie ist Oberärztin der Gerontopsychiatrie und Leiterin des Gerontopsychiatrischen Zentrums der Kliniken im TWW.
Folge 2: Vom Verdacht zur Diagnose Demenz
Im Interview mit dem Psychologen Jan Friedrich
Bei welchen Anzeichen sollte man sich einem Demenztest zu unterziehen? Wird Demenz auch oft mit anderen Erkrankungen verwechselt? Können Demenztests auch online oder über Telemedizin durchgeführt werden? Wir sprechen darüber, wie man eine erhöhte Vergesslichkeit von einer Demenz unterscheidet und warum es sinnvoll ist, sich möglichst frühzeitig der Diagnose Demenz zu stellen. Jan Friedrich hat nach einer Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger Psychologie studiert und ist in der Psychologischen Abteilung der Kliniken im TWW tätig.
Folge 3: Stressfrei und zuhause – Über die stationsäquivalente Behandlung bei Demenz
Im Interview mit Oliver Faul-Wendland & Dr. Florian Standfest, Leitung des StäB-Teams in den Kliniken im TWW
Ein Krankenhausaufenthalt kann für jemanden mit Demenz ein immenser Stressfaktor sein. Eine Alternative dazu ist die sogenannte stationsäquivalente Behandlung, kurz StäB. Doch was ist das überhaupt? Und kann eine Behandlung außerhalb der Klinik genauso effektiv sein? Wir klären, wie StäB funktioniert und welche Vorteile sie für ältere Demenzpatient:innen bringt.
Folge 4: Brücken bauen mit Musik in der Behandlung von Demenz
Im Interview mit der Musiktherapeutin Britta Warme
Heute wird gesungen! Wir sprechen über Musiktherapie im Rahmen einer Demenzbehandlung, darüber, wie Musiktherapie abläuft und wie Musik bei einer vorangeschrittenen schweren Demenz Brücken bauen kann. Britta ist als ausgebildete Musiktherapeutin in der Gerontopsychiatrie der Kliniken im TWW tätig. Die Arbeit mit älteren und alten Menschen steht im Zentrum ihrer Arbeit. Sie hält Vorträge und hat zahlreiche Publikationen zum Thema veröffentlicht.
Folge 5: Demenz – Wenn Zuhause keine Option mehr ist
Im Interview mit Heike Herzsprung, Leitung des Sozialdienstes der Kliniken im TWW
Was passiert eigentlich, wenn das Leben in den eigenen vier Wänden mit einer fortschreitenden Demenz nicht mehr möglich ist? Wenn auch pflegende Angehörige an Ihre Grenzen kommen? Welche Wohn- und Lebensformen gibt es für Demenzkranke? Und wie komme ich an einen Platz in einer entsprechenden Einrichtung?
Warum ein Gesundheits-Podcast?
Podcasts zu Gesundheitsthemen eigenen sich sehr gut, um medizinische Themen zu besprechen, weil sie viel mehr Raum für inhaltliche Tiefe lassen. Sie bieten eine gute Plattform für die Weitergabe von Informationen und die Förderung des öffentlichen Bewusstseins über bestimmte Krankheitsbilder und ermöglichen es, Expert:innen aus Medizin und Psychologie aktuelle Forschungsergebnisse, Gesundheitstipps und präventive Maßnahmen einem breiten Publikum nahezubringen.
Für Zuhörer:innen bieten Gesundheits-Podcasts einen leicht zugänglichen, flexiblen Weg, um sich über Themen wie Ernährung, Fitness, psychische Gesundheit und Krankheitsprävention zu informieren. Durch persönliche Geschichten und Experteninterviews werden komplexe Gesundheitsthemen greifbar und verständlich. So vermitteln sie nicht nur fundiertes Wissen, sondern regen auch zur Selbstfürsorge an und können einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität der Zuhörer:innen haben.
Warum vom TWW?
Wer, wenn nicht wir?
Wie wir psychisch erkrankten Menschen begegnen, welche Haltung wir Ihnen gegenüber einnehmen, ist aus unserer Sicht auch eine Frage des Wissens über Ursachen einer Krankheit und ihren möglichen Verlauf.
Die fachliche Expertise unserer multiprofessionellen Teams ermöglicht es uns, fundiert über Gesundheitsthemen aufzuklären, innovative Behandlungsmethoden vorzustellen und wertvolle Gesundheitsvorsorgetipps zu teilen. Mit unserem Gesundheits-Podcast, der nicht nur unsere Rolle als eine wichtige Informationsquelle unterstreicht, möchten wir zudem entscheidend zur Entstigmatisierung psychiatrischer und psychologischer Themen beitragen.
Ein Podcast ist zudem ein Medium, das Nähe zu Hörer:innen herstellen kann, die die Stimmen unserer Expert:innen direkt in ihr Ohr lassen. Dies fördert ein Vertrauensverhältnis, das unerlässlich ist, um Vorbehalte und Ängste gegenüber klinischer Behandlung zu überwinden. Indem wir die Menschen hinter dem TWW vorstellen, öffnen wir Türen und Herzen gleichermaßen und beweisen, dass hinter jeder Therapie und Behandlungsmethode echte Empathie und tiefes fachliches Verständnis stehen.
So sind die Kliniken im TWW mehr als nur eine Einrichtung: Sie sind ein vertrauensvoller Begleiter auf dem Weg zur seelischen Gesundheit. Unser Podcast ist das Sprachrohr, das Wissen, Erfahrung und Menschlichkeit vereint, um jeden und jede zu erreichen, der/die Unterstützung sucht oder einfach mehr über psychische Gesundheit erfahren möchte.































