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Borderline: Wenn Gefühle überwältigen – neue Podcastfolge von „Diagnose: Kopfsache?“

Neue Folge von „Diagnose: Kopfsache?“ zum Thema Borderline. Reinhören und mehr erfahren über Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.

24.09.2026 | Allgemein

Intensive Gefühle, starke innere Anspannung, ein unsicheres Selbstbild und schwierige Beziehungserfahrungen: Eine Borderline-Persönlichkeitsstörung kann sich sehr unterschiedlich zeigen. Gleichzeitig gibt es kaum eine psychische Erkrankung, die mit so vielen Vorurteilen und Missverständnissen verbunden ist.

In der neuen Folge unseres TWW-Podcasts „Diagnose: Kopfsache?“ spricht Claudia Noack mit den Psychologischen Psychotherapeutinnen Hannah Drüner und Janina Sarah Mey aus den Kliniken im TWW darüber, was Borderline eigentlich bedeutet und welche Möglichkeiten der Behandlung es gibt.

Was steckt hinter Borderline?

Im Mittelpunkt der Folge steht die Frage, warum Menschen mit Borderline Emotionen häufig besonders intensiv erleben und Schwierigkeiten haben können, diese zu regulieren. Die Expertinnen aus dem TWW erklären, welche Rolle persönliche Erfahrungen und biografische Belastungen spielen können und wie sich die Erkrankung im Alltag und in Beziehungen zeigen kann.

Auch schwierige Themen wie Selbstverletzung und Suizidalität werden eingeordnet. Dabei wird deutlich, dass solche Verhaltensweisen als Ausdruck großer innerer Not und als Versuche verstanden werden müssen, mit kaum auszuhaltenden Gefühlen und Spannungszuständen umzugehen.

Borderline ist gut behandelbar

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Diagnostik und Therapie. Hannah Drüner und Janina Sarah Mey erklären unter anderem, wie die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) Menschen mit Borderline unterstützen kann und welche Strategien Betroffene erlernen können, um mit intensiven Emotionen anders umzugehen.

Eine wichtige Botschaft zieht sich dabei durch die gesamte Folge: Borderline ist keine Lifetime-Diagnose. Die Erkrankung ist gut behandelbar, Symptome können im Laufe der Zeit deutlich zurückgehen. Therapie kann dabei helfen, neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln und ein zufriedenes und lebenswertes Leben zu führen.

Auch Angehörige kommen in der Folge in den Blick: Wie können sie unterstützen? Und wie gelingt es gleichzeitig, die eigenen Grenzen im Blick zu behalten?

Die neue Folge von „Diagnose: Kopfsache?“ richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle, die Borderline besser verstehen möchten – fachlich fundiert, verständlich erklärt und mit einem differenzierten Blick auf die Menschen hinter der Diagnose.

Diese und weitere Folgen von „Diagnose: Kopfsache?“ erscheinen auf allen gängigen Podcast-Portalen.

Mehr Informationen zum TWW-Podcast und zu allen Folgen: https://www.tww-berlin.de/gesundheitspodcast/