Kliniken im
Theodor-Wenzel-Werk

TWW Berlin Mitarbeiter in den Einrichtungen

Leistungsspektrum

In dieser Fachabteilung werden auf allen Stationen PatientInnen mit dem gesamten Spektrum psychiatrischer Krankheitsbilder behandelt.

Besondere Behandlungsschwerpunkte sind psychische Erkrankungen im höheren Lebensalter (Demenz und Depressionen), schwere psychiatrische Erkrankungen wie Psychosen, organisch bedingte Verwirrtheitszustände und Delirien, suizidale Krisen bei Depressionen und Persönlichkeitsstörungen, reaktive psychische Ausnahmezustände, Angsterkrankungen und Suchtmittelabhängigkeiten.

Für die Fachabteilung II kennzeichnend ist vor allem auch ein verhaltenstherapeutischer Behandlungsansatz, der die hohe Qualität der Depressionsbehandlung in den Kliniken im TWW auch in einer groß angelegten Studie nachgewiesen hat.

Im Rahmen der psychosozialen Nachsorge ist die Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) mit verschiedenen ambulanten Angeboten für PatientInnen mit sehr schweren bzw. chronischen psychiatrischen Erkrankungen tätig.

Der großen Bedeutung von Angehörigengruppen auf den Gesundungsprozess der PatientInnen Rechnung tragend werden außerhalb der stationären Betreuung auch Informationsangebote für Angehörige  bestimmter Patientengruppen offeriert:


Psychose - Hilfen für Angehörige
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Hilfen beim Helfen -
für Angehörige von Demenzkranken
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PatientInnen mit Wahlleistungsanspruch werden auf allen Stationen sowie in der Tagesklinik von der Chefärztin behandelt. Eine Aufnahme erfolgt per Anmeldung und Kontakt über das Chefarztsekretariat  bzw. nach einem Gespräch in der ambulanten Chefarztsprechstunde (auch sonntags möglich).
Die stationäre Behandlung erfolgt krankheitsspezifisch auf den einzelnen Stationen der Fachabteilung.

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Stationen 4/ 4a

Auf den geschlossenen Stationen 4 und 4a werden Patienten mit akuten Lebenskrisen oder schweren psychiatrischen Erkrankungen behandelt, deren geschlossene Türen vorübergehend mehr Sicherheit geben. Ein besonders enger Kontakt zum Pflegepersonal unterstützt die Genesung und vermindert krankheitsbedingte Ängste und Probleme. Die Patienten erhalten Hilfe bei der Tagesstrukturierung und werden ermutigt, Selbständigkeit und Selbstvertrauen zurück zu gewinnen (aktivierende Pflege). Hierzu tragen auch die Gruppen- und Einzelangebote der physikalischen Therapie und der Ergotherapie bei. Sozialarbeiter bieten ebenfalls ihre Beratung an.

Grundlage der Genesung ist zumeist eine individuell abgestimmte Pharmakotherapie. Darüber hinaus wird in ärztlichen Gesprächen therapeutisch stützend oder problemorientiert gearbeitet. Bei Bedarf werden Einzel- und Angehörigengespräche vereinbart, die auch durch Psychologen geführt werden können.

Der Kontakt zu Angehörigen und Freunden kann ein wichtiger Beitrag zur Stabilisierung sein. Besuche und gemeinsame Unternehmungen werden daher ausdrücklich begrüßt. Die Regelbesuchszeit ist täglich von 15 Uhr bis 19 Uhr.

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Station 5

Psychiatrie und Psychotherapie (II)

Die gerontopsychiatrische Station 5 nimmt vor allem Patienten über 65 Jahre mit dem gesamten Spektrum psychiatrischer Erkrankungen im höheren Lebensalter auf. Schwerpunkte bilden Diagnostik und Therapie von Demenzerkrankungen und Depressionen. Das engagierte Team sorgt für eine Atmosphäre, die von besonderer Wertschätzung und Respekt den älteren Patienten gegenüber geprägt ist.

Die Patienten erreichen uns in der Regel durch einweisende niedergelassene Ärzte, bei akuten Krisen auch als Notaufnahme durch unseren diensthabenden Arzt. Viele unserer Patienten gelangen als Verlegung aus Heimeinrichtungen und anderen Kliniken zu uns.

Nach einer umfassenden Diagnostik wird unter Berücksichtigung der jeweiligen Ressourcen und Problemfelder des Patienten ein strukturierter Behandlungsplan erstellt. Großer Wert wird dabei auf die Förderung des Tages- und Nachtrhythmus durch tagesstrukturierende Maßnahmen gelegt.

Eine der Hauptsäulen unserer gerontopsychiatrischen Therapie ist die liebevolle und fürsorglich aktivierende Behandlungspflege bei den durch ihre somatischen und seelischen Erkrankungen hilfsbedürftig gewordenen Patienten. Wir möchten dabei durch individuelle Förderung dem Patienten zur Wiedererlangung seiner Selbstständigkeit verhelfen.

Die körperliche Aktivität wird durch regelmäßige Gymnastikangebote auf der Station und in der physikalischen Therapieabteilung sowie bei Bedarf durch gezielte krankengymnastische Behandlung gefördert.

Im Bedarfsfall leitet in einer Frühstücksgruppe die Ergotherapeutin Patienten an, Mahlzeiten wieder selbstständig einzunehmen. Die wöchentlich stattfindende Kochgruppe ist ein Alltagstraining für jene Patienten, die durch eine seelische Krankheit Selbstvertrauen und Selbstständigkeit verloren haben.

Musiktherapie kann je nach Indikation das Behandlungsangebot ergänzen.

Im Rahmen des individuellen Behandlungsplans wird die Teilnahme an einer psychoedukativen Depressions- und einer überstationären Angstbewältigungsgruppe angeboten. Neben den ärztlichen Einzelgesprächen sind je nach Indikation auch verhaltenstherapeutische Einzelsitzungen möglich.

Die medikamentöse Therapie der psychiatrischen Erkrankung sowie ggf. internistischer und neurologischer Begleiterkrankungen wird nach den besonderen Anforderungen unserer Patientengruppe sicher gestellt

Paar- und Familiengespräche sind häufig erforderlich und werden je nach Schwerpunkt von den Ärzten, den psychologischen Psychotherapeuten und dem Sozialarbeiter durchgeführt.

Die Entlassungsplanung ist für die gerontopsychiatrische Station von zentraler Bedeutung, um eine lückenlose poststationäre Weiterversorgung auf dem pflegerischen, medizinischen und sozialen Gebiet für den Patienten zu gewährleisten.

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Station 6

Behandelt werden auf dieser Station sämtliche psychiatrische Erkrankungen wie z. B. Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis, affektive Psychosen, sog. neurotische Störungen, Angst- und Zwangserkrankungen, Persönlichkeits- und akute Belastungsstörungen, organisch bedingte psychische Störungen und Suchterkrankungen.

Nach einer umfassenden somatischen und psychiatrischen Diagnostik wird ein individueller, problemorientierter Behandlungsplan erstellt, der sich - in Abhängigkeit von der Erkrankung - in unterschiedlicher Gewichtung z.B. aus folgenden Bausteinen zusammensetzt:

  • psychopharmakologische Behandlung
  • verhaltenstherapeutische Einzelsitzungen
  • interaktionelle, themenzentrierte Gesprächsgruppentherapie
  • Ergo-, Musik- und Körpertherapiegruppe
  • überstationäre Gruppen zu Angst- und Depressionsbewältigung etc.

Im Rahmen der psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlungen sollen auch psychosoziale und innerpsychische Auslösefaktoren der jeweiligen Beschwerden erkannt und therapeutisch bearbeitet werden. Bewältigungsstrategien dienen der Vermeidung von Wiedererkrankungen, wozu auch die Förderung von Eigeninitiative, Eigenverantwortung sowie sozialer Kompetenzen gehören.

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Tagesklinik Lankwitz

Das Behandlungsangebot richtet sich an erwachsene Patienten, wobei auch hier die unterstützende Begleitung psychisch Kranker bei ihrer Rückkehr in den Alltag im Fokus steht bzw. wird eine Verkürzung/ Vermeidung einer stationären Behandlung angestrebt.

Das Therapieangebot der Tagesklinik umfasst:
. Einzel- und  Gruppengespräche
. Außenaktivitäten und Wegetraining
. Cogpack-Training
. Ergotherapie
. Musiktherapie
. Sport (Gymnastik und Hallensport)
. lebenspraktische Gruppen 
. Milieutherapie

Nach den Regelungen des Berliner Landeskrankenhausgesetzes ist für den Bereich der Klinik ein Patientenfürsprecher bestellt worden:
Uwe Rahlfs / Tel. 030-817 95 17


Tagesklinik Lankwitz - Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie II
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Psychiatrische Institutsambulanz (PIA)

Das Angebot der PIA richtet sich in erster Linie an Patienten mit schweren und/ oder langjährig andauernden psychiatrischen Beschwerden. Darüber hinaus ergänzt die PIA die ambulanten Angebote für psychisch Erkrankte um besondere Leistungen, die anderweitig nicht vorgehalten werden können. Damit unterstützt sie vorübergehend auch Patienten, die nach einer stationären Behandlung besonderer Betreuung bedürfen, um Rückfälle zu vermeiden und so einen guten, sicheren Übergang in eine anderweitige ambulante Behandlung zu gewährleisten.

Zu den Angeboten der Ambulanz gehören:

  • fachärztliche Beratung, Diagnostik, Therapieplanung und Medikation
  • Krisenintervention
  • langfristige Behandlung von schweren, chronifizierten psychiatrischen Krankheiten
  • psychologische Einzelgespräche
  • Ergotherapie (Einzel- und Gruppenangebote)
  • Bewegungs- und Entspannungsgruppe
  • psychologisch geleitete Gruppentherapien (z. B. Psychoedukation bei Psychosen, Angstbewältigungsgruppe, Training für Selbstsicherheit und soziale Kompetenzen)

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Aktuelles


Einladung zur Fortbildung
1. Neurophysiologisch-klinischer Dialog

Neurophysiologische Diagnostik im Kontext mit dem Neuesten aus Klinik und Therapie 

Freitag, 30. August 2013
von 15.00–ca. 18.00 Uhr
Samstag, 31. August 2013
von 10.00–17.00 Uhr

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Rückblick


TWW-Konzertreihe 6/13
13. Juni 2013 | 17.00 Uhr im Veranstaltungssaal der Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk

Freier Eintritt

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BULIMIE & MAGERSUCHT

Ein Informationsabend mit interessant besetztem Podium der Kliniken im TWW im Loft der Urania. Kostenfrei

11. Juni 2013 | 18:30 Uhr | Urania

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Einladung zum Vortrag und Workshop

Vortrag:

Die Übertragungsfokussierte
Psychotherapie (TFP) zur Behandlung der Borderline Störungen

Workshop:
Behandlungspraxis der
Übertragungsfokussierten
Psychotherapie (TFP)

Freitag, 19 April 2013
von 18.00–ca. 19.30 Uhr
Samstag, 20 April 2013
von 09.00–12.30 Uhr

Festsaal in den Kliniken im
Theodor-Wenzel-Werk

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Chronischer Schmerz und die Wechselwirkungen zwischen Körper und Seele
Podiumsdiskussion in der Urania

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Zu Gast im RBB Kulturradio:

Dr. Sabine Hoffmann, Ltd. Psychologin der Abt. Psychiatrie und Psychotherapie I & II und Neurologie
07. Dezember 2012 ab 12:00 Uhr | in der Sendung "Hörerstreit" zum Thema: "Rollenwechsel: Wenn Eltern ihre Kinder brauchen."

RBB Kulturradio 92,4 MHz

Chefarzt Dr. Christian Thiele zu Gast in der Sendung ZIBB im RBB am Montag, 26.11.2012 zum Thema Chronische Schmerzen.

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