Kliniken im
Theodor-Wenzel-Werk

TWW Berlin Mitarbeiter in den Einrichtungen

Leistungsspektrum

Die Fachabteilung widmet sich auf allen drei Stationen der Diagnose und Therapie sämtlicher psychisch-psychiatrischer Erkrankungen.
Schwerpunktmäßig behandelt werden insbesondere Patienten mit Depressionen, Angsterkrankungen und Persönlichkeitsstörungen, schweren Belastungsreaktionen sowie psychotischen Erkrankungen.

Für die stationäre und ambulante Behandlung von Patienten mit saisonaler Depression (SAD) steht ein spezieller Lichttherapie-Raum zur Verfügung.


Station 2

Der Chefarzt und sein therapeutisches Team gewährleisten eine engagierte und medizinisch hochqualifizierte psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung. Von dem individuell mit den Patienten zu entwickelnden Therapieplan profitieren insbesondere Patienten mit Depressionen und Angsterkrankungen. Ein breites, kombiniertes medikamentöses und psychotherapeutisches Behandlungsangebot ermöglicht darüber hinaus die kompetente Behandlung jedes psychischen Krankheitsbildes in komfortabler Atmosphäre. Im Interesse einer schnellen und vollständigen Genesung werden Kontakte zu Freunden und Familienangehörigen - soweit im Rahmen des Gesamtbehandlungsplanes sinnvoll - vom Behandlungsteam gefördert und unterstützt.

Seit 1997 gibt es für die stationäre und ambulante Behandlung von Patienten mit saisonaler Depression (SAD), auch Winterdepression genannt, einen speziellen Lichttherapie-Raum. Die Patienten - meist durch fachärztliche Praxen überwiesen - können nach Bestätigung der Diagnose einer saisonalen Depression unverzüglich mit der Lichtbehandlung beginnen. Nach 7 Tagen Behandlung wird im ärztlichen Gespräch überprüft, ob eine ausreichende Besserung vorliegt bzw. die Behandlung fortgesetzt werden sollte. Ggf. fällt die Entscheidung einer alternativ bzw. ergänzend antidepressiven Medikation.

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Station 3

Behandelt werden hier sämtliche psychiatrische Erkrankungen wie z. B. Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis, affektive Psychosen, sog. neurotische Störungen (dekompensierte Angst- und Zwangserkrankungen), Persönlichkeits- und akute Belastungsstörungen, organisch bedingte psychische sowie Suchterkrankungen.

Nach einer umfassenden somatischen und psychiatrischen Diagnostik wird ein individueller, problemorientierter Behandlungsplan erstellt, der sich in unterschiedlicher Gewichtung aus folgenden Bausteinen zusammensetzt:

  • psychopharmakologische Behandlung
  • tiefenpsychologisch fundierte bzw. verhaltenstherapeutische Einzelsitzungen
  • interaktionelle, themenzentrierte Gesprächsgruppentherapie
  • Ergo-, Musik- und Körpertherapiegruppe
  • überstationäre Gruppen zur Angst- und Depressionsbewältigung etc.

Ziel ist die körperliche, psychische und soziale Stabilisierung der Patienten. Außerdem werden Bewältigungsstrategien zur Vermeidung von Wiedererkrankungen vermittelt einschließlich der Förderung von Eigeninitiative, Eigenverantwortung und sozialer Kompetenzen.

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Station 4a

Auf der geschlossenen Station 4a werden Patienten mit akuten Lebenskrisen oder schweren psychiatrischen Erkrankungen behandelt, denen geschlossene Türen vorübergehend mehr Sicherheit geben. Ein besonders enger Kontakt zum Pflegepersonal unterstützt die Genesung und vermindert krankheitsbedingte Ängste und Probleme. Die Patienten erhalten Hilfe bei der Tagesstrukturierung und werden ermutigt, Selbständigkeit und Selbstvertrauen zurück zu gewinnen (aktivierende Pflege). Hierzu tragen auch die Gruppen- und Einzelangebote der physikalischen Therapie und der Ergotherapie bei. Sozialarbeiter bieten ebenfalls ihre Beratung an.Grundlage der Genesung ist zumeist eine individuell abgestimmte Pharmakotherapie. Darüber hinaus wird in ärztlichen Gesprächen therapeutisch stützend oder problemorientiert gearbeitet. Bei Bedarf werden Einzel- und Angehörigengespräche vereinbart, die auch durch Psychologen geführt werden können.Der Kontakt zu Angehörigen und Freunden kann ein wichtiger Beitrag zur Stabilisierung sein. Besuche und gemeinsame Unternehmungen werden daher ausdrücklich begrüßt. Die Regelbesuchszeit ist täglich von 15 Uhr bis 19 Uhr.

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Station 7

Die Psychotherapie-Station arbeitet seit ihrer Eröffnung 1987 auf der Grundlage eines tiefenpsychologischen Konzeptes. Besonderer Schwerpunkt ist die Behandlung von Persönlichkeitsstörungen. Darüber hinaus wendet sich das therapeutische Angebot an Patienten mit Angst- und Zwangsstörungen, depressiven Beschwerden, posttraumatischen Belastungsreaktionen und Anpassungsstörungen. Patienten mit psychotischen Erkrankungen (affektive und schizophrene Erkrankungen sowie kurz dauernde, psychotische Episoden) finden ebenfalls Aufnahme.

Für eine Behandlung auf dieser Station ist ein ausreichendes Maß an selbstverantwortlicher Steuerungs- und Absprachefähigkeit des Patienten erforderlich.
Auf Grundlage einer umfassenden medizinisch-psychiatrischen Diagnostik sowie ggf. erforderlicher Pharmakotherapie wird ein stets individueller Behandlungsplan erarbeitet, der sich aus foglenden Einzelelementen zusammensetzt:

  • tiefenpsychologisch fundierte Einzelgespräche
  • tiefenpsychologisch-interaktionelle Gesprächsgruppentherapie
  • Therapeutische Großgruppen 
  • Ergotherapie 
  • Gestaltungstherapie
  • Tanztherapie
  • Entspannungstherapie (nach Jacobson)
  • Qi Gong
  • Autogenes Training
  • Stressbewältigung / Achtsamkeitsgruppe (STRAT)
  • Singkreis
  • therapeutische Kochgruppe

Das therapeutische Personal steht im Bedarfsfall auch für Paar- und Familiengespräche zur Verfügung.

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Tagesklinik

Die Tagesklinik der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie I mit ihren 15 Behandlungsplätzen versteht sich als eine Komplementäreinrichtung zum stationären Sektor. Sie soll psychisch kranken Menschen die Rückkehr in den Alltag oder eine Verkürzung bzw. Vermeidung einer stationären Behandlung ermöglichen.

Das Behandlungsangebot richtet sich an erwachsene Patienten, die unter Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis, affektiven Psychosen, sog. neurotischen Störungen (z. B. Angst- und Zwangserkrankungen) oder Persönlichkeits- und Belastungsstörungen leiden.

Die Ziele der tagesklinischen Behandlung sind z.B. die körperliche, psychische und soziale Stabilisierung der Patienten. Eine verbesserte soziale Kompetenz und individuelle Bewältigungsstrategien sind dabei ein wichtiger Schritt zur Vermeidung von Wiedererkrankungen. Denn die Förderung von Eigenverantwortung, Erwerb oder Wiedererlangung lebenspraktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten sind häufig Voraussetzung für eine berufliche und soziale Reintegration.

Innerhalb eines strukturierten Wochentags wird für jeden Patienten ein individueller Behandlungsplan erstellt. Das Therapieangebot ist hauptsächlich tiefenpsychologisch fundiert, integriert aber auch verhaltenstherapeutische, psychoedukative, interaktionelle, themenzentrierte und körpertherapeutische Elemente. Zu den Angeboten gehören Gesprächsgruppe und Ergotherapie, Konzentrationsgruppe, Entspannungstherapie, Gestaltungstherapie, Rollenspiel, Literaturgruppe, Musiktherapie, Tanz- und Bewegungstherapie, Qi Gong, Sportgruppe, lebenspraktische Gruppe.

Weiterhin finden regelmäßig therapeutische Einzelgespräche oder auch – nach Indikation und Wunsch des Patienten – Angehörigen- und Partnergespräche statt.

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Psychiatrische Tagesklinik der Abteilung
für Psychiatrie und Psychotherapie I


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Aktuelles


Villa Waldhaus Kurse &
Kreativkurse im Kutscherhaus
Frühjahr / Sommer 2014

Lassen Sie sich von unseren Angeboten inspirieren!

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.

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Rückblick


TWW-Konzertreihe
10. April 2014 | 17.00 Uhr im Veranstaltungssaal der Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk

Freier Eintritt

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Vortrag und Workshop
12. April 2014 | 09:30 – 15:00 Uhr im Veranstaltungssaal der Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk


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Gesundheitszentrum
Villa Waldhaus

Mit Achtsamkeit gegen Stress, Burnout und Co.

kostenloser VORTRAG
08. April 2014 | 19.00 Uhr 

Anmeldung: 030. 8109-1285


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Jongleure in der Psychiatrie
am Limit - Wie gehen wir mit Belastungsgrenzen um?


XV. Symposium der Tageskliniken
Berlin-Brandenburg

29. März 2014
10:00 – ca. 14:30 Uhr

Veranstaltungssaal der Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk

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