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Adipositas
Adipositas bedeutet ein erhöhtes Körpergewicht im Verhältnis zur Körpergröße (Maßeinheit: BMI = Body-Maß-Index). Nach der Definition der WHO wird Übergewicht in Stufen eingeteilt. Danach gilt:

  • Übergewicht: BMI 25 bis 29,9
  • Adipositas Grad I: BMI über 30 bis 34,9
  • Adipositas Grad II: BMI über 35 bis 39,9
  • Extreme Adipositas Grad III: BMI über 40

Immer mehr Menschen in den Industrieländern weisen ein bedeutsames Übergewicht auf. Die Erkrankung betrifft alle Altersgruppen und beide Geschlechter gleichermaßen. Bei der psychogenen Adipositas kommt das Übergewicht dadurch zustande, dass mehr Kalorien aufgenommen als verbraucht werden. Das Essen richtet sich dabei nach einer inneren Bedürfnislage und nicht nach dem tatsächlichen Bedarf.

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Akupunktmassage
Die Akupunkt-Massage nach Penzel arbeitet als Regulationstherapie auf der Grundlage der chinesischen Energielehre, wobei primär entlang der Meridiane massiert wird, die einen Energiemangel aufweisen. Sekundär kann der Akupunkturpunkt noch mitstimuliert werden. Bestandteile einer Behandlungsserie sind neben der Meridiantherapie auch die spezielle Narbenpflege und die energetische Wirbelsäulenbehandlung.

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epileptisch
Viele Lebensäußerungen werden vom zentralen und/oder peripheren Nervensystem gesteuert. Hierbei findet die Informationsübertragung mittels biochemischer oder elektrischer Weiterleitung statt. Im Gehirn findet ein Ausgleich zwischen erregenden und hemmenden Einflüssen der elektrischen Leitung statt. Stellt sich ein Ungleichgewicht zugunsten erregender Einflüsse ein, kann es zu einem epileptischen Anfall kommen. Dabei ist die Aufklärung der vielfältigen Ursachen von großer Wichtigkeit. Anschließend wird eine ursachengerichtete Behandlung und falls notwendig auch eine Therapie gegen epileptische Anfälle eingeleitet. Eine wichtige Untersuchungsmethode in diesem Zusammenhang ist die Elektroenzephalographie (EEG).

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Anorexia nervosa
Von einer Anorexia nervosa oder Magersucht wird gesprochen, wenn die folgenden Merkmale vorhanden sind:

  • Körpergewicht mindestens 15 % unterhalb des Idealgewichtes (Idealgewicht: Körperhöhe in cm minus 100 minus 15 %), bzw. unter einem Body-Maß-Index (BMI) unter 17,5 (BMI: Körpergewicht/Körperhöhe in qm)
  • Gewichtsverlust ist selbst verursacht ( z. B. durch Vermeidung hochkalorischer Nahrungsmittel, durch Hungern, durch andere Maßnahmen wie z. B. Einnahme von Medikamenten, Erbrechen, übertriebene körperliche Aktivität)
  • Körperschemastörung oder überwertige Idee, zu dick zu sein
  • Endokrine Störung auf der Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse, d. h. Störung der hormonellen Regelkreise, die sich bei Frauen u. a. als Amenorrhoe (Verlust der Regelblutung), bei Männern als Verlust der Potenz und des sexuellen Empfindens auswirken.
  • Bei Erkrankungsbeginn vor der Pubertät Störung der pubertären Entwicklung

Unterschieden wird eine Form der Erkrankung mit aktiven Maßnahmen zur Gewichtsabnahme (Erbrechen, Abführmittelmissbrauch) von einer Form mit Nahrungsverweigerung ohne diese Maßnahmen.

Charakteristisch ist auch eine fehlende Krankheitseinsicht bei den Betroffenen,
d. h. nur ein geringer Teil der Kranken sucht von sich aus eine Behandlungsmöglichkeit.

Betroffen sind jüngere Frauen (Erkrankungsgipfel bei 14 Jahren). Der Krankheitsverlauf ist meist langwierig und zeigt eine hohe Rückfallhäufigkeit und auch eine hohe Sterberate. Nach 5 bis 6 Jahren nach Behandlungsende erfüllen etwa die Hälfte der Betroffenen nicht mehr die Kriterien einer Anorexia nervosa, bis zu 40 % erfüllen nach wie vor die vollen Kriterien einer Anorexie oder einer Bulimie und bis zu 16 % versterben im Verlauf der Erkrankung an den Folgen der Anorexie oder durch Suizid.

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24h ärztliche Direktversorgung
Haus Rüsternallee und Haus und Villa Friedenshöhe nehmen am Berliner Modellprojekt „Pflege mit dem Plus“ teil, das die Festanstellung jeweils zweier ÄrztInnen umfasst. Diese gewährleisten eine ganzheitliche medizinische Versorgung von chronisch Kranken, geriatrischen, mehrfach- und psychisch erkrankten Menschen auf allgemeinmedizinischer Basis. Die persönliche Anwesenheit der Mediziner und eine 24-Stunden-Rufbereitschaft (auch am Wochenende) erlauben eine kontinuierliche medizinische Versorgung unserer Bewohner, und eine unverhältnismäßige Krankenhauseinweisung kann vermieden werden. Unsere ÄrztInnen behandeln u. a. folgende Erkrankungen:

  • Neurologische und psychiatrische Krankheitsbilder
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Chronische Lungenerkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Erkrankungen des Urogenital- und Gastrointestinaltrakts
  • Erkrankungen des Skelettsystems
  • Chronische Schmerzen

Ein wesentlicher Vorteil liegt in der direkten Anbindung der Kliniken im TWW an unsere stationäre Pflegeinrichtungen, was die Einweisung von geriatrisch und dementiell akut erkrankten Bewohnern in die dafür spezialisierte Fachabteilung erlaubt. Ärzte und Pflegepersonal beider Einrichtungen arbeiten dabei eng zusammen.
Alle weiteren Fachrichtungen werden durch Konsiliarärzte abgedeckt, die bei Bedarf ins Haus kommen.

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Aquafitness
Aufgrund seiner natürlichen Eigenschaften ist Wasser ein hervorragendes therapeutisches Mittel. Widerstand, Druck, Auftrieb und Temperatur des Wassers (30° bis 32° C) sind die wichtigsten Faktoren, die positiv auf den Körper und seine Bewegungen einwirken.

  • Aquafitness: Ziel ist es, begleitet mit Musik, mit und ohne Geräte, für jede Altersgruppe Freude an der Bewegung zu vermitteln, Gleichgewicht und Koordination zu schulen.
  • Bewegungsbad: Hier werden die natürlichen Eigenschaften des Wassers genutzt, durch gezielte Übungen die Wirbelsäule und Gelenke in der Bewegung zu entlasten, schmerzhaft verspannte Muskulatur zu entspannen, akute Schmerzen zu reduzieren und eventuelle Dysbalancen der Rumpfmuskulatur auszugleichen.

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Atemgruppe
Der Atem kann stattfinden, ohne bewusst erlebt zu werden. Erst wenn er sich durch körperliche Anstrengung oder durch innere Bewegtheit beschleunigt oder ins Stocken gerät, wird deutlich, wie sehr er auf alles, was wir erleben, reagiert.

Ziel ist es, durch Dehnung, Bewegung, Arbeit mit Druckpunkten und innerer Achtsamkeit den Atem wieder zuzulassen, ihn fließen zu lassen, ohne ihn zu manipulieren, um so Atemfülle und -tiefe zu verändern. Da jede Lebenssituation sich auf den Atem auswirkt, hat auch jede Veränderung des Atems Einfluss auf die innere Befindlichkeit des Menschen.

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Ausdruckstherapie
Ausdruckstherapie ist eine Methode der Psychotherapie, die mit spielerisch-kreativ-künstlerischen Mitteln arbeitet, um den Umgang mit Schmerz und Leid zu verändern sowie deren psychische Auswirkungen und Folgen zu verringern. Das aktive spielerische Umgehen mit kreativen Medien schafft Übergangsräume und ermöglicht neue Erfahrungen. Indem Patienten/-innen sich mit unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten aktiv auseinandersetzen, entsteht ein Gegenpol zum passiven Leiden am Schmerz.

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Bewegungsbad
Aufgrund seiner natürlichen Eigenschaften ist Wasser ein hervorragendes therapeutisches Mittel. Widerstand, Druck, Auftrieb und Temperatur des Wassers (30° bis 32° C) sind die wichtigsten Faktoren, die positiv auf den Körper und seine Bewegungen einwirken.

  • Aquafitness: Ziel ist es, begleitet mit Musik, mit und ohne Geräte, für jede Altersgruppe Freude an der Bewegung zu vermitteln, Gleichgewicht und Koordination zu schulen.
  • Bewegungsbad: Hier werden die natürlichen Eigenschaften des Wassers genutzt, durch gezielte Übungen die Wirbelsäule und Gelenke in der Bewegung zu entlasten, schmerzhaft verspannte Muskulatur zu entspannen, akute Schmerzen zu reduzieren und eventuelle Dysbalancen der Rumpfmuskulatur auszugleichen.

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Biofeedback
Zwei grundlegende Prinzipien gelten für das Biofeedback (formuliert von einem der Pioniere des Biofeedback, Elmer Green).

  • Jede neurologische (durch Nerven bedingte) Funktion eines Menschen kann unter willentliche Kontrolle gebracht werden.
  • Jede Veränderung im physiologischen Zustand geht mit einer bewussten oder unbewussten Veränderung im geistig-emotionalen Bereich einher. Umgekehrt wird auch jede bewusste oder unbewusste Veränderung im geistig emotionalen Bereich von einer entsprechenden Änderung im physiologischen Bereich begleitet.

Biofeedback ist eine neue, durch elektronische Geräte kontrollierte Methode des individuellen Verhaltenstrainings. Dabei werden bestimmte Körperfunktionen (Atmung, Puls, Muskelspannung, Hautwiderstand), die meistens unbewusst ablaufen, durch Messinstrumente und unter Zuhilfenahme von Computern sichtbar und hörbar gemacht und man kann durch Übung willentlich Einfluss darauf nehmen.

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Bobath-Konzept
Das Bobath-Konzept ist das erfolgsreichste und anerkannteste Therapiekonzept zur Rehabilitation von Patienten mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems, die mit Bewegungsstörungen, Lähmungserscheinungen und Spastik einhergehen.

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Bulimia nervosa
Von einer Bulimie (Bulimia nervosa) oder Ess-Brech-Sucht wird gesprochen, wenn die folgenden Merkmale vorhanden sind:

  • Andauernde Beschäftigung mit dem Essen und Heißhungerattacken, bei denen große Mengen Nahrung in kurzer Zeit konsumiert werden
  • Versuche, dem dick machenden Effekt des Essens durch verschiedene Verhaltensweisen entgegenzusteuern (z. B. Erbrechen, Abführmittelmissbrauch)
  • Krankhafte Furcht, dick zu werden mit Anstreben eines idealen Körpers
  • Häufig Anorexia nervosa in der Vorgeschichte

Ca. 90 % der Betroffen sind weiblich; ca. 3 % der Frauen in der Altersgruppe zwischen 15 und 35 Jahren sind betroffen.

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Brügger-Therapie
Schmerzen am Bewegungsapparat werden als Folge von mechanischen Fehlbelastungen beschrieben, auf die das arthromuskuläre System reflektorisch reagiert. Schonhaltungen, Ausweichbewegungen und Funktionsstörungen sind Folge eines neuronal gesteuerten Schonprogramms. Durch Erarbeiten der aufrechten Körperhaltung soll die Fehlbelastung des lokomotorischen Systems reduziert bzw. aufgehoben werden. Unter diesen Bedingungen kann die Muskulatur wieder synergistisch arbeiten.

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Demenz
Zunehmend kommt es im Rahmen von demographischen Veränderungen zu Störungen des Gedächtnisses. Dies kann jedoch weit über eine "lästige Angewohnheit" hinausgehen und zu einer tiefgreifenden Erkrankung mit Auswirkungen auf die gesamte Familie werden. Bei 1 bis 2 Menschen auf 10, die unter diesen Beschwerden leiden, findet sich eine weitere zugrunde liegende Erkrankung. Sobald diese therapiert ist, kommt es bei einem relevanten Teil der Betroffenen zu einem, wenn auch oft inkompletten, Rückgang der Symptome. Auch wenn dies nicht möglich ist, kommt es auf eine gezielte Diagnostik und Behandlung an. Eine Heilung ist bei vielen Demenzen (z. B. Morbus Alzheimer) bis heute nicht möglich.

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Dickleibigkeit
Adipositas bedeutet ein erhöhtes Körpergewicht im Verhältnis zur Körpergröße (Maßeinheit: BMI = Body-Maß-Index). Nach der Definition der WHO wird Übergewicht in Stufen eingeteilt. Danach gilt:

  • Übergewicht: BMI 25 bis 29,9
  • Adipositas Grad I: BMI über 30 bis 34,9
  • Adipositas Grad II: BMI über 35 bis 39,9
  • Extreme Adipositas Grad III: BMI über 40

Immer mehr Menschen in den Industrieländern weisen ein bedeutsames Übergewicht auf. Die Erkrankung betrifft alle Altersgruppen und beide Geschlechter gleichermaßen. Bei der psychogenen Adipositas kommt das Übergewicht dadurch zustande, dass mehr Kalorien aufgenommen als verbraucht werden. Das Essen richtet sich dabei nach einer inneren Bedürfnislage und nicht nach dem tatsächlichen Bedarf.

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Dopplersonographie
Ultraschallwellen zeigen ein spezifisches Reflexionsverhalten. Diese Eigenschaft macht man sich zur Erkennung von Verengungen von Schlagadern, die das Gehirn mit Blut versorgen, zunutze. Da Einengungen von Arterien im Bereich des Halses oder des Kopfes Schlaganfälle verursachen können, ist eine frühzeitige Feststellung dieser Veränderung zur Vermeidung dieser Erkrankungsgruppe enorm wichtig.

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Duplexsonographie
Ultraschallwellen zeigen ein spezifisches Reflexionsverhalten. Diese Eigenschaft macht man sich zur Erkennung von Verengungen von Schlagadern, die das Gehirn mit Blut versorgen, zunutze. Da Einengungen von Arterien im Bereich des Halses oder des Kopfes Schlaganfälle verursachen können, ist eine frühzeitige Feststellung dieser Veränderung zur Vermeidung dieser Erkrankungsgruppe enorm wichtig.

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EEG (Elektroenzephalographie)
Die Elektroenzephalographie dient zur Aufzeichnung der durch Zellen des Gehirns vermittelten elektrischen Tätigkeit, ohne dass Schmerzen entstehen oder Veränderungen am Gehirn verursacht werden. Wie z. B. bei epileptischen Krampfanfällen kommt es bei verschiedenen Erkrankungen des Gehirns zu einer Störung eines Gleichgewichts bestehend aus elektrischer Hemmung und Erregung im Zusammenspiel von Zellen des Gehirns. Diese Störung lässt sich elektronisch aufzeichnen und im Gang der diagnostischen Zuordnung der Erkrankung verwerten.

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EMG (Elektromyographie)
Die Elektromyographie ist eine Methode zur Registrierung der spontan (bzw. willkürlich angeregt) auftretenden oder durch elektrische Stimulation provozierbare Aktionsströme im Muskelgewebe. Diese Aktionsströme werden meist über Oberflächenelektroden abgeleitet, die über dem Muskel befestigt sind. Die Potentiale werden verstärkt, optisch und akustisch wiedergegeben und aufgezeichnet.

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Elektrotherapie
Die unterschiedlichen Stromformen, die in der Elektrotherapie zur Anwendung kommen, unterteilt man ihrer Wirkung entsprechend in die beiden Bereiche Wärmetherapie und Reizstromtherapie.

Wärmetherapie
Stromformen mit Frequenzen ab 100.000 Hz (Hz = Impulse/Sekunde).

Reizstromtherapie
Stromformen von weniger als 100.000 Hz reizen das Nerven- oder Muskelsystem schon bei geringer Intensität. Man unterteilt in niederfrequente und mittelfrequente Reizströme. Mit niederfrequenten Strömen von unter 1.000 Hz reagieren Nerven und Muskeln im entsprechenden Rhythmus, mittelfrequente Ströme von 1.000 bis 100.000 Hz beantworten die erregbaren Strukturen nicht mehr mit einzelnen Impulsen. Wirkung der Reizströme sind Hyperämie, Analgesie, Stimulation der Muskulatur und Beeinflussung innerer Organe.

  • Niederfrequente Stromformen: Galvanischer Strom wie Zellenbäder, Stangerbäder, Diadynamische Ströme, Ultrareizstrom, Tens, Exponentialströme
  • Mittelfrequente Stromformen: Interferenzstrom (4-polig), Mittelfrequenzstrom (2-polig ), AMF = Amplitudenmodul
  • Hochfrequente Stromform: Ultraschall

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cerebrovaskuläre Erkrankungen
Unter cerebrovaskulären Erkrankungen versteht man Störungen, die den Blutkreislauf des Gehirns betreffen. Die Gesamtheit aller den Hirnkreislauf betreffenden Störungen setzt plötzlich ein, so dass man, unabhängig von der Ursache, generell von einem Schlaganfall spricht. Grundsätzlich unterscheidet man eine Minderdurchblutung (Hirninfarkt) von einem blutreichen Schlaganfall (Hirnblutung). In der Behandlung wird neben der Rückgewinnung neurologischer Einschränkungen vor allen Dingen auf die Ursachenanalyse und Vorbeugung eines erneuten Schlaganfalls Wert gelegt.

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entzündliche Erkrankungen des Nervensystems
Bei den entzündlichen Erkrankungen unterscheidet man die erregerbedingten von den sog. "sterilen" Entzündungen. Bei den erregerbedingten Erkrankungen hat z. B. die Borreliose eine Bedeutung. Diese durch Zecken übertragene Erkrankung kann nach einer Hautrötung zu Lähmungserscheinung im Gesicht oder auch an anderen Körperregionen und in lange Zeit unbehandelten Fällen zu Störungen des Zentralnervensystems führen. Da es sich hierbei um eine "neue Erkrankung" (der letzten 20 Jahre) handelt, ist eine enge Kooperation mit einem spezialisierten Laboratorium von Bedeutung.

Die wichtigste "sterile" Entzündung des zentralen Nervensystems ist die Multiple Sklerose. Hierbei kommt es zu fehlgerichteten Abwehrreaktionen des Körpers gegen sich selbst, und zwar im Bereich des Gehirns und des Rückenmarks. Erst in den letzten 15 Jahren war es möglich, eine wirksame Behandlung zu entwickeln. Da mittlerweile diverse Medikamente zur Verfügung stehen, sind eine exakte Zuordnung des Krankheitsbildes (unterschiedliche Verlaufsformen der Multiplen Sklerose) und im Anschluss eine individualisierte Behandlung notwendig.

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Muskelerkrankungen
Im Bereich der Muskulatur, zu der auch das Herz gehört, kann es von langsam verlaufenden bis hin zu rasch einsetzenden Verläufen zu verschiedenartigen Erkrankungen kommen. Hierbei dienen, wie auch bei allen anderen Störungen des Nervensystems, neben der gezielten Befragung und körperlichen Untersuchung auch Laboruntersuchungen sowie die Elektromyographie und – falls erforderlich – eine Gewebeuntersuchung der Diagnosefindung.

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neurodegenerative Erkrankungen
Sowohl am zentralen wie auch am peripheren Nervensystem lassen sich unterschiedliche Gewebetypen voneinander abgrenzen. In sehr typischer Weise zeigen diese Gewebe im Laufe der Zeit Rückbildungserscheinungen. Normalerweise fallen diese nicht ins Gewicht. Ist diese Rückbildung beschleunigt oder ausgedehnt, entstehen jedoch Erkrankungen mit sehr typischen Einschränkungen. Als häufige Störung in diesem Sinne kommt der Morbus Parkinson vor. Hierbei findet sich eine Rückbildung eines sehr kleinen Hirnanteils in der Tiefe, welche jedoch die Beweglichkeit des gesamten Körpers verändert. Therapeutisch kann man mit biologisch aktiven Substanzen gut Abhilfe schaffen. Außerdem kommt der Physiotherapie bei den meisten Erkrankungen dieser Art eine große Bedeutung zu.

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Erkrankungen des peripheren Nervensystems
Die häufigste Erkrankung des peripheren Nervensystems ist die sog. Polyneuropathie. Dabei findet sich eine oft von Füßen und Händen ausgehende und sich langsam in Richtung Körperstamm ausbreitende Unterfunktion der Nervenfasern, die zu Störungen der Empfindung und der Kraftentwicklung führt. Es entstehen nicht selten Folgeerscheinungen wie chronische Schmerzen und Unruhezustände der Beine, welche zu einer Beeinträchtigung in vielen Lebenssituationen Anlass geben. Eine der häufigsten Ursachen dieser Erkrankung ist die Zuckerkrankheit, so dass sich auch hier wieder eine enge Kooperation mit anderen Disziplinen ergibt.

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Tumorerkrankungen
Im Bereich des zentralen Nervensystems sind die meisten Geschwülste gutartiger Natur. Da sie jedoch lebensnotwendige Strukturen auf die Dauer zunehmend verdrängen können, sind in sorgfältig abzuwägenden Fällen Operationen oder andere Behandlungen erforderlich. Bösartige Geschwülste finden sich ebenso wie gutartige im gesamten Nervensystem, gehäuft jedoch im Gehirn. Hierbei kommt es darauf an, rasch eine möglicherweise bestehende weitere Verteilung von Tumorgewebe festzustellen und in enger Kooperation mit anderen Disziplinen (Neurochirurgie, Strahlentherapie, Onkologie, …) einen Behandlungsplan zu erarbeiten.

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Erkrankungen der Wirbelsäule
Damit sind häufig "Verschleißerscheinungen" der Bewegungssegmente der Wirbelsäule, vor allen Dingen im Bereich des Nackens und der Lendenwirbelsäule, gemeint. Hierbei spielen knöcherne, muskuläre und Gelenkstrukturen eine Rolle. Bei akuten Syndromen sind Verlagerungen der Bandscheiben aus ihrem eigentlichen Lager bedeutsam. Hierbei steht zu Beginn die prinzipielle Festlegung der Therapie (konservativ oder operativ) im Vordergrund. Im Falle der konservativen Behandlungen finden neben geeigneten Medikamenten vorrangig gezielte und individualisierte physikalische und physiotherapeutische Anwendungen statt. Im weiteren Verlauf treten auch krankengymnastische Verfahren hinzu. Insgesamt zählen Krankheiten aus diesem Formenkreis zu den häufigsten im neurologischen Fachgebiet und sind darüber hinaus aufgrund der hohen Rate auch volkswirtschaftlich relevant.

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Ess-Brech-Sucht
Von einer Bulimie (Bulimia nervosa) oder Ess-Brech-Sucht wird gesprochen, wenn die folgenden Merkmale vorhanden sind:

  • Andauernde Beschäftigung mit dem Essen und Heißhungerattacken, bei denen große Mengen Nahrung in kurzer Zeit konsumiert werden
  • Versuche, dem dick machenden Effekt des Essens durch verschiedene Verhaltensweisen entgegenzusteuern (z. B. Erbrechen, Abführmittelmissbrauch)
  • Krankhafte Furcht, dick zu werden mit Anstreben eines idealen Körpers
  • Häufig Anorexia nervosa in der Vorgeschichte

Ca. 90 % der Betroffen sind weiblich; ca. 3 % der Frauen in der Altersgruppe zwischen 15 und 35 Jahren sind betroffen.

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Ess-Störungs-Setting
Bei vorliegender Krankheitseinsicht kommt ein am Gewichtsverlauf orientiertes, abgestuftes Behsandlungsprogramm über max. 10 Wochen zum EInsatz. Zur Symptombehandlung gehört ein Behandlungsvertrag mit Vereinbarungen zum gemeinsamen Einnehmen der Mahlzeiten unter Begleitung des Pflegepersonals, zur Bezugspflege, zum Führen eines Ess-Tagebuches, regelmäßige Gewichtskontrollen, Kochgruppen und Ausgangsregelungen.
Die Erkundung und Bearbeitung krankheitsrelevanter Konflikte erfolgt in der tiefenpsychologisch fundierten Einzel- und Gruppentherapie, der Konzentrativen Bewegungstherapie (KBT) und in der Kunsttherapie. Darüber hinaus steht eine Sozialarbeiterin für Fragen des Wohnens, der Ausbildung oder der Klärung finanzieller Probleme zur Verfügung.

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Evozierte Potentiale
Die Informationsübermittlung der Sinnesorgane Auge, Ohr und Tastsinn an die zuständige Hirnregion kann mittels der Technik der evozierten Potentiale untersucht werden. Hierzu wird das entsprechende Sinnesorgan stimuliert und der ausgelöste (evozierte) Nervenimpuls durch eine technische Methode (elektronische Mittelung) herausgefiltert. Die Domäne dieser Methode ist die schmerzfreie Aufdeckung von Störungen am zentralen Nervensystem, die z. B. für die Multiple Sklerose typisch sind, aber auch bei einer Reihe anderer Erkrankungen (z. B. Borreliose, Vitaminmangel, Tumoren) vorkommen.

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Fantasiereise
Bei Fantasiereisen wird ein vorübergehender Zustand veränderter Aufmerksamkeit aktiviert. Während der Körper sich lösen und entspannen kann, werden psychische und geistige Funktionen aktiviert, um neue Möglichkeiten im Denken und Handeln zu erleben. Fantasiereisen sind nicht dazu gedacht, Traumwelten aufzubauen und sich in diese zu flüchten. Sie bieten ein "Sich-Zeit-Nehmen", um mit den Sinnen ansprechende Erfahrungen zu machen und dies im Alltag positiv und sinnvoll zu nutzen.

Die Fantasie gibt uns den Schlüssel für die Lösung von Problemen und ermöglicht, uns kreativ und schöpferisch auszudrücken. Sie hilft uns, Ziele zu entwickeln, neue Perspektiven zu schaffen, unsere Werte und Überzeugung zu entwickeln und wünschenswerte Verhaltensweisen schon einmal in Gedanken durchzuspielen.

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Fettsucht
Adipositas bedeutet ein erhöhtes Körpergewicht im Verhältnis zur Körpergröße (Maßeinheit: BMI = Body-Maß-Index). Nach der Definition der WHO wird Übergewicht in Stufen eingeteilt. Danach gilt:

  • Übergewicht: BMI 25 bis 29,9
  • Adipositas Grad I: BMI über 30 bis 34,9
  • Adipositas Grad II: BMI über 35 bis 39,9
  • Extreme Adipositas Grad III: BMI über 40

Immer mehr Menschen in den Industrieländern weisen ein bedeutsames Übergewicht auf. Die Erkrankung betrifft alle Altersgruppen und beide Geschlechter gleichermaßen. Bei der psychogenen Adipositas kommt das Übergewicht dadurch zustande, dass mehr Kalorien aufgenommen als verbraucht werden. Das Essen richtet sich dabei nach einer inneren Bedürfnislage und nicht nach dem tatsächlichen Bedarf.

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FBL
Frau Dr. h. c. Klein-Vogelbach entwickelte Verfahren zur Analyse und Therapie funktioneller Beschwerden bzw. Einschränkungen des Bewegungssystems. Zur Analyse gehören der funktionelle Status sowie ein Verfahren zur Erfassung des unmittelbaren Bewegungsverhaltens.
Die therapeutischen Methoden lassen sich differenzieren in passiv-assistive Techniken (widerlagernde Mobilisation, hubfreie/ hubarme Mobilisation, mobilisierende Massage) und zahlreiche therapeutische Übungen, z. B. funktionelles Rumpfmuskulatur- und Atemtraining, die Übungen mit dem Pezzi-Ball und die Gangschulung.

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Feldenkrais
In der Feldenkrais-Methode nehmen wir Bewegung zum Ausgangspunkt unseres Lernens, da wir durch Bewegung ausdrücken, wie wir unsere Ideen und Absichten umsetzen: Jede Bewegung enthält die logischen, körperlichen und emotionalen Anteile unseres Selbst.
Die meisten Menschen nehmen Handlungsweisen an, die ihre Bedürfnisse mehr oder weniger befriedigen und bleiben dabei. Aber das Leben schreitet voran und die Umstände ändern sich. Wenn wir uns neuen Situationen stellen müssen und über keine Auswahl an alternativen Handlungen verfügen, können unsere Handlungen nicht nur untauglich sein, sondern es können wirkliche Schwierigkeiten und Schmerzen entstehen.

In dieser Methode lernen wir, durch Bewegungen Alternativen herauszufinden, wie wir Handlungen auf unterschiedliche Weise ausführen können: wir lernen Möglichkeiten der Wahl zu entdecken. Unsere Muskeln werden geschmeidig, indem wir eingefahrene, "feste" Bewegungsmuster auflösen, die durch Gewohnheiten und mechanisches Denken entstanden sind.

"...wenn wir die Verbindung zwischen einem klaren inneren Körperbild und unseren Wünschen und Handlungen so herstellen, dass wir es mit unseren Bewegungen umsetzen …, können wir unser Leben freier gestalten." (Mia Segal)

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H2-Atemtest
Diagnostik einer Milchzuckerunverträglichkeit (Lactoseintoleranz)

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KBT
Die Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) ist eine körperorientierte, psychotherapeutische Methode. Sie nutzt Wahrnehmung und Bewegung als Grundlage von Erfahrung und Handeln. Unmittelbare Sinneserfahrungen werden verbunden mit psychoanalytisch orientierter Bearbeitung. Basis dafür sind Entwicklungs-, tiefenpsychologische und lerntheoretische Denkmodelle.

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Klärungs-Setting
Das Ziel ist die Motivationsbildung, Krankheitseinsicht und die Konfrontation mit dem Krankheits- und Essverhalten. Auch essgestörte Patienten mit ausgeprägtem Untergewicht und körperlicher Entkräftung finden hier Aufnahme und werden nach einem am Body-Mass-Index (BMI) orientierten Behandlungsplan zunächst über Magensonde unter Bettruhe bis zum Erreichen einer therapiefähigen Gewichtsgrenze ernährt. Zur Bearbeitung der Konfliktdynamik ist ggf. die Aufnahme im Intervall in der geschlossenen Behandlungseinheit vorgesehen.

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Kipptischdiagnostik
Diagnostik von Synkopen/akuter Bewusstlosigkeit.

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Körperwahrnehmung für Schmerzpatienten
Es darum, durch Achtsamkeit und Aufmerksamkeit etwas über den Körper und seine Reaktionen und Empfindungen zu erfahren. Die Körperwahrnehmung versucht, Spannungen aufzuspüren und in angenehme Empfindungsqualität umzuwandeln, um einen Ausgleich zum Schmerzempfinden zu schaffen. Die Schmerzqualität und -intensität kann sich verändern und reduziert werden. Das Wechselspiel von aktivierenden Übungen und Ruhephasen in unterschiedlichen Ausgangspositionen fördert die Entspannung und führt darüber hinaus zu gesteigerter Vitalität, verbesserter Körperwahrnehmung, Ausdauer und Beweglichkeit. Ziel ist es, eine neue Beziehung zum eigenen Körper zu schaffen, die von Sicherheit, Eigenkontrolle und Freude geprägt ist.

… für Patienten mit Essstörungen
Patienten mit Essstörungen können hier im 3-wöchigen Programm verschiedene körperbezogene Wahrnehmungsprozesse kennenlernen. Über die Lenkung der Aufmerksamkeit mittels sensorischer, kinästhetischer oder visueller Stimuli sollen diese in das bewusste Erleben gelangen. Die verschiedenen Erfahrungen können einen ersten Eindruck über ihren emotionalen, affektiven und sozialen Bezug vermitteln, wie sie im längerfristig therapeutischen Programm bedeutsam werden.

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Kopfschmerzsyndrome
Unter den vielfältigen Kopfschmerzen sind solche, die Folge einer anderen Erkrankung des Kopfes oder Gesichts sind, von denen, die in Zusammenhang mit Veranlagung einsetzen, zu unterscheiden. Ist diese Unterscheidung getroffen, setzt eine spezielle Behandlung ein, die sich meist auf Medikamente stützt, jedoch in vielen Fällen diverse nichtmedikamentöse Maßnahmen umfasst. Bei vielen Kopfschmerzarten handelt es sich um häufig wiederkehrende Beschwerden, so dass eine Behandlung, mit der oft gute Erfolge erzielt werden können, rasch angestrebt werden sollte.

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KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen)
KTQ ist ein krankenhausspezifisches Instrument zur Darstellung der Leistungsfähigkeit und des Qualitätsmanagements im Krankenhaus. Das KTQ-Verfahren unterzieht das interne Qualitätsmanagement von Krankenhäusern einer detaillierten Kontrolle und legt dabei medizinische, pflegerische und verwaltungstechnische Abläufe offen. In der Folge können Behandlungsprozesse im Sinne der Patientenorientierung effizienter gestaltet werden.

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Kunsttherapie
In der Kunsttherapie geht es um Lebenskunst. Lebenskrisen und psychosomatische Störungen zeigen sich als Verhaltens- und Beziehungsstörungen. Der schöpferische Handlungsprozess mit bildnerischen Mitteln eröffnet den TeilnehmerInnen Möglichkeiten, den Heilungsverlauf aktiv mit zu gestalten und auf verborgene Reserven zurückzugreifen. Vermittelt durch das gestaltete Werk entwickeln sich innerhalb der Gruppe und zum Kunsttherapeuten vielfältige therapeutische Beziehungen. Selbstheilungskräfte können gestärkt, Einstellungs- und Verhaltensänderungen erprobt, tiefe Versenkung ins Gefühlsleben gespürt werden. Die gestalterische Ausdrucksvielfalt verändert das eigene Erleben und fördert die Integration der Leidenserfahrung.

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Lichttherapie
An der Decke oder senkrecht an den Wänden montierte Vollspektrumlampen erzeugen helles weißes Licht mit einer biologisch erforderlichen Lichtintensität von 3000 Lux. Im Lichttherapieraum sind in den Herbst- und Wintermonaten meist mehrere Patienten anwesend. Sie sitzen kreisförmig in bequemen Stühlen und können während der Lichttherapie lesen, Musik hören, handarbeiten oder miteinander kommunizieren.

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Lymphdrainage
Unter manueller Lymphdrainage verstehen wir manuelles Abdrainieren (Ab- und Weiterführung) der Gewebsflüssigkeit über Gewebsspalten bzw. Lymphgefäße. Das Prinzip beruht im Gegensatz zur herkömmlichen Massage auf einer bestimmten Grifftechnik, rhythmisch-kreisende-pumpende Griffe durch flaches Auflegen der Finger bzw. Hände bei fein dosiertem Druck nach einer dem entsprechendem Krankheitsbild festgelegten Reihenfolge.

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Magersucht
Von einer Anorexia nervosa oder Magersucht wird gesprochen, wenn die folgenden Merkmale vorhanden sind:

  • Körpergewicht mindestens 15 % unterhalb des Idealgewichtes (Idealgewicht: Körperhöhe in cm minus 100 minus 15 %), bzw. unter einem Body-Maß-Index (BMI) unter 17,5 (BMI: Körpergewicht/Körperhöhe in qm)
  • Gewichtsverlust ist selbst verursacht ( z. B. durch Vermeidung hochkalorischer Nahrungsmittel, Hungern oder andere Maßnahmen wie Einnahme von Medikamenten, Erbrechen, übertriebene körperliche Aktivität)
  • Körperschemastörung oder überwertige Idee, zu dick zu sein
  • Endokrine Störung auf der Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse, d. h. Störung der hormonellen Regelkreise, die sich bei Frauen u. a. als Amenorrhoe (Verlust der Regelblutung), bei Männern als Verlust der Potenz und des sexuellen Empfindens auswirken.
  • Bei Erkrankungsbeginn vor der Pubertät Störung der pubertären Entwicklung

Unterschieden wird eine Form der Erkrankung mit aktiven Maßnahmen zur Gewichtsabnahme (Erbrechen, Abführmittelmissbrauch) von einer Form mit Nahrungsverweigerung ohne diese Maßnahmen.
Charakteristisch ist auch eine fehlende Krankheitseinsicht bei den Betroffenen, d. h. nur ein geringer Teil der Kranken sucht von sich aus eine Behandlungsmöglichkeit.
Betroffen sind jüngere Frauen (Erkrankungsgipfel bei 14 Jahren). Der Krankheitsverlauf ist meist langwierig und zeigt eine hohe Rückfallhäufigkeit und auch eine hohe Sterberate. 5 bis 6 Jahre nach Behandlungsende erfüllen etwa die Hälfte der Betroffenen nicht mehr die Kriterien einer Anorexia nervosa, bis zu 40 % erfüllen nach wie vor die vollen Kriterien einer Anorexie oder einer Bulimie und bis zu 16 % versterben im Verlauf der Erkrankung an den Folgen der Anorexie oder durch Suizid.

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Manuelle Therapie
Die Manuelle Therapie wird hauptsächlich bei Bewegungsstörungen im Bereich der Extremitäten oder der Wirbelsäule angewandt. Sie garantiert eine gezielte, gelenkschonende und meist schmerzfreie Behandlung einer reversiblen Funktionsstörung des Gelenks oder der diesem Gelenk zugehörigen Muskulatur.

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Mototherapie
Mototherapie ist ein Angebot, Körperwahrnehmung zu entwickeln, um sich als Person leiblich zu erfahren. Gleichzeitig dient sie dazu, Stimmungen und Spannungen zu entdecken und ggf. zu verändern. Es kann ausprobiert werden, verbal und nonverbal zu anderen Gruppenteilnehmern Kontakt zu suchen und so Beziehung aufzubauen. Über spielerische Angebote mit Musik oder in der Stille, mit Partnern oder allein, oft auch mit kleinen Handgeräten gibt es viele Möglichkeiten, Bewegungen und Fähigkeiten auf unterschiedlichste Art und Weise auszuprobieren, um danach Entspannung zu empfinden.

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Musiktherapie
Musiktherapie ist eine erlebnisorientierte Behandlungsmethode, die die spezifischen Eigenschaften musikalischer Elemente (Rhythmus, Klang, Melodie etc.) nutzt, um den Menschen in seinen Gefühlen, Stimmungen und Befindlichkeiten anzusprechen und einen Ausdruck für sie zu finden hilft. Bei der aktiven Musiktherapie, d. h. dem eigenen klanglichen Gestalten auf einfach spielbaren Instrumenten und bei der rezeptiven Musiktherapie, dem Hören von Musik, werden Probleme, Bedürfnisse, Ängste, alte Erfahrungen, Kommunikationsstrukturen hörbar, spürbar und somit einer vertiefenden verbalen Reflexion zugänglich. Bislang ungelebtes, kreatives Potential wird wieder lebendig und als lebensstärkende Ressource in den Alltag integriert. Musiktherapie wird in Gruppen- und Einzeltherapien angewandt.

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Muskelentspannung, progressive
Diese Entspannungstechnik wurde in den dreißiger Jahren von Edmund Jacobsen (USA) entwickelt. Es geht in dieser Methode darum, den Unterschied zwischen Anspannung und Entspannung zu erspüren. Systematisch und schrittweise werden verschiedene Muskelgruppen mit einbezogen; mit zunehmender Übung kommt es zu einem tieferen Entspannungseffekt.

Therapieziel ist eine frühzeitige Wahrnehmung von muskulären Spannungszuständen und deren aktive Verminderung. Es soll zu einer Abnahme der sympathischen und eventuell zu einer Steigerung der parasympathischen Aktivitäten des Nervensystems kommen, wodurch Muskeltonus, Herzfrequenz, Atemfrequenz, Blutdruck und Hautleitfähigkeit gesenkt werden sowie die Durchblutung der Hautgefäße in den Extremitäten gesteigert wird. Emotional kann es zu angenehm erlebten Zuständen der Ausgeglichenheit und Harmonie kommen; kognitiv gibt es subjektive Berichte über Ruhe, Konzentration und Erholung. Entspannung wird nicht bei allen Individuen gleichermaßen und nicht gleich intensiv auf allen Reaktionsebenen erlebt.

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Neurose
Als Neurose wird eine Gruppe von Störungen bezeichnet, die insbesondere durch scheinbar unbegründete und unvernünftige Ängste oder Zwänge gekennzeichnet sind. Diese Ängste können unangenehm oder lästig sein und das Leben außerordentlich einengen. Dazu gehört zum Beispiel, wenn jemand nach Verlassen der Wohnung immer noch mehrfach nachschauen muss, ob der Herd auch wirklich ausgeschaltet ist. Oder wenn jemand panische Angst davor hat, über eine breite, sichere Autobahnbrücke zu fahren und viele Kilometer Umweg in Kauf nimmt, um diese Brücke zu vermeiden. Menschen mit derartigen "neurotischen" Ängsten wissen, dass diese Ängste "im Grunde unsinnig" sind. Doch das Wissen hilft ihnen nichts, das Angstgefühl lässt sich kaum unterdrücken. Diesen und anderen Verhaltensweisen oder belastenden Gefühlen liegen Konflikte zugrunde, die aus der Lebensgeschichte und der psychischen Entwicklung der Betroffenen stammen; Konflikte, die seiner Zeit seelisch nicht zu bewältigen waren und deswegen "verdrängt", d. h. unbewusst werden.

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NLP
NLP steht für neurolinguistisches Programmieren und gilt als bedeutsames und zielorientiertes Konzept für Kommunikation und Veränderung, um Ziele und persönliche Vervollkommnung zu erreichen. NLP handelt von der Struktur der subjektiven Erfahrung des Menschen; wie wir das strukturieren, was wir sehen, hören und fühlen, wie wir die Außenwelt auf dem Weg durch unsere Sinneskanäle bearbeiten und filtern. Es erforscht, wie wir die Welt mit Sprache beschreiben und wie wir uns verhalten, absichtsvoll oder unbeabsichtigt, um Ergebnisse hervorzubringen. Es hilft, die eigene Wahrnehmung zu schärfen und Flexibilität zu entwickeln.

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Oesophagogastroduodenoskopie (ÖGD)
Endoskopische "Spiegelung" von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm

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PEG
Endoskopische Anlage einer die Ernährung langfristig ermöglichenden Sonde in den Magen.

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Penzel, Akupunktmassage nach
Die Akupunkt-Massage nach Penzel arbeitet als Regulationstherapie auf der Grundlage der chinesischen Energielehre, wobei primär entlang der Meridiane massiert wird, die einen Energiemangel aufweisen. Sekundär kann der Akupunkturpunkt noch mitstimuliert werden. Bestandteile einer Behandlungsserie sind neben der Meridiantherapie auch die spezielle Narbenpflege und die energetische Wirbelsäulenbehandlung.

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Perfetti-Therapie
Kognitiv therapeutische Übungen nach Perfetti ist eine Behandlungsmethode bei zentralen neurologischen Störungen, die davon ausgeht, dass die Qualität der Wiederherstellung abhängig ist von den kognitiv aktivierten Prozessen und von den Bedingungen der Aktivität. Das bedeutet: der Patient lernt nicht zu gehen, indem er geht, sondern indem er denkt, wahrnimmt und über den Erkenntnisprozess zur physiologischen Bewegung gelangt. Die Therapie findet ohne Augenkontrolle statt und die Konzentration des Übenden wird auf unterschiedliche kinästhetische und taktile Reize gelenkt, die das Erkennen von Richtung, Raum, Gelenkstellung und Bewegungsausmaß zum Ziel haben.

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Progressive Muskelrelaxation
Diese Entspannungstechnik wurde in den dreißiger Jahren von Edmund Jacobsen (USA) entwickelt. Es geht in dieser Methode darum, den Unterschied zwischen Anspannung und Entspannung zu erspüren. Systematisch und schrittweise werden verschiedene Muskelgruppen mit einbezogen; mit zunehmender Übung kommt es zu einem tieferen Entspannungseffekt.

Therapieziel ist eine frühzeitige Wahrnehmung von muskulären Spannungszuständen und deren aktive Verminderung. Es soll zu einer Abnahme der sympathischen und eventuell zu einer Steigerung der parasympathischen Aktivitäten des Nervensystems kommen, wodurch Muskeltonus, Herzfrequenz, Atemfrequenz, Blutdruck und Hautleitfähigkeit gesenkt werden sowie die Durchblutung der Hautgefäße in den Extremitäten gesteigert wird. Emotional kann es zu angenehm erlebten Zuständen der Ausgeglichenheit und Harmonie kommen; kognitiv gibt es subjektive Berichte über Ruhe, Konzentration und Erholung. Entspannung wird nicht bei allen Individuen gleichermaßen und nicht gleich intensiv auf allen Reaktionsebenen erlebt.

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PNF
Das PNF-Konzept ist ein physiotherapeutisches Verfahren auf neurophysiologischer Basis. Hauptindikation sind Störungen im neuronalen System.

Ziel ist die Koordinierung physiologischer Bewegungsabläufe, der Abbau pathologischer Bewegungsmuster, die Normalisierung der Muskeltonus, die Muskelkräftigung und Muskeldehnung.

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Polyneuropathie
Die häufigste Erkrankung des peripheren Nervensystems ist die sog. Polyneuropathie. Dabei findet sich eine oft von Füßen und Händen ausgehende und sich langsam in Richtung Körperstamm ausbreitende Unterfunktion der Nervenfasern, die zu Störungen der Empfindung und der Kraftentwicklung führt. Es entstehen nicht selten Folgeerscheinungen wie chronische Schmerzen und Unruhezustände der Beine, welche zu einer Beeinträchtigung in vielen Lebenssituationen Anlass geben. Eine der häufigsten Ursachen dieser Erkrankung ist die Zuckerkrankheit, so dass sich auch hier wieder eine enge Kooperation mit anderen Disziplinen ergibt.

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Psychopharmaka
Psychopharmaka sind Medikamente, die auf die Psyche einwirken. Sie werden häufig eingesetzt, um psychische Störungen zu beeinflussen. Ob Schlafstörungen oder innere Unruhe, Angstzustände oder Depressionen, Müdigkeit oder Antriebsschwäche, viele Medikamente versprechen in diesen Fällen rasche und unkompliziert erscheinende Hilfe. Nicht ganz grundlos sind sie immer wieder in den Verdacht geraten, vorschnell und mitunter auch unangemessen zur Bewältigung seelischer Probleme verordnet und eingenommen zu werden. So sind z. B. der Nutzen und die Wirksamkeit der meisten dieser Mittel wesentlich besser bei schweren als bei leichten psychischen Störungen nachgewiesen. Psychotherapie könnte mindestens eben so gut, wenn nicht besser wirken. Die Einnahme von Psychopharmaka sollte zumindest in den meisten Fällen von psychotherapeutischen Maßnahmen begleitet werden.

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Psychotherapie
Wörtlich übersetzt bedeutet Psyche "Seele, Gemüt" und Therapie "Heilbehandlung". Psychotherapie heißt also vom Ursprung des Wortes her "Behandlung mit seelischen Mitteln". Als die klassischen Anwendungsgebiete können vor allem psychische und psychosomatische Störungen bezeichnet werden. In den letzten Jahren werden psychotherapeutische Methoden jedoch zunehmend auch begleitend zu medizinischen Maßnahmen eingesetzt, z. B. in der Rehabilitation oder als unterstützende Maßnahme bei chronischen Krankheiten wie Asthma, Rheuma oder Krebs. In Praxis und Wissenschaft ist Psychotherapie heute ein Sammelbegriff für eine Reihe von Gesprächs- und Verhaltensmethoden, die zur Behandlung psychischer und zwischenmenschlicher Probleme sowie auch zur Bewältigung körperlicher Krankheiten eingesetzt werden. Diese Probleme können z. B. durch belastende oder traumatische Erfahrungen, Ängste, Beziehungskonflikte, aber auch durch bestimmte Verhaltensweisen, Denkmuster, körperliche Veränderungen oder Störungen ausgelöst oder aufrechterhalten werden. Worüber und auf welche Art in einer Therapie gesprochen wird, welche zusätzlichen Hilfsmittel verwendet werden und welche Konsequenzen das Gespräch für die Zukunft haben kann und soll, darüber gab und gibt es unterschiedliche Auffassungen, und entsprechend haben sich verschiedene Therapierichtungen entwickelt.

Qi Gong
Dies ist eine Methode, die natürliche, interne Energie oder "Chi", wie die Chinesen es nennen, zu entwickeln. Das chinesische Wort "Chi" meint soviel wie Luft oder Atmung.
Den Hauptteil des Tai Chi Chuan bildet die "Form", eine Serie aneinander gereihter Bewegungen, die in langsamer, entspannter und fließender Weise mit dem gesamten Körper bei wachem und zentriertem Geist (Aufmerksamkeit) ausgeführt werden.
Begonnen wird mit Chi Kung: Qi-Gong-Übungen, die die Atmung mit den Körperbewegungen koordinieren.
Die sanften Bewegungen des Tai Chi tonisieren und stärken die Muskulatur, verbessern die Durchblutung und die Haltung und helfen so, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Tai Chi ist ein äußerst wirkungsvolles Gegenmittel zu Stress und mit dieser stark umwandelnden Wirkung in Wohlgefühl hat es seine Hauptindikation.

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Schlingentisch
Die Schlingentisch-Therapie wirkt durch die Aufhebung der Schwerkraft bei vielen Bewegungen erleichternd. Gelenke und Wirbelsäule werden in der Bewegung entlastet; dadurch entsteht Schmerzreduktion und Entspannung.

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Interdisziplinäre Schmerzkonferenz
Die Behandlung von Schmerzsyndromen unterschiedlichster Ursachen ist in den letzten Jahren ins Zentrum ärztlicher Aufmerksamkeit gerückt. Schnell wurde klar, dass sich dabei Ärzte verschiedener Disziplinen in Wissen und Erfahrung ergänzen müssen, um eine erfolgreiche Therapie zu erreichen. In unserer Klinik findet sowohl von psychosomatischer als auch von neurologischer Seite ein enger Austausch mit der wöchentlich tagenden Schmerzkonferenz der Charité, Campus Benjamin Franklin (CBF), in Steglitz statt. Hieran nehmen neben den federführenden Anästhesiologen (Narkoseärzte) Neurochirurgen, Orthopäden, Kieferchirurgen, Psychologen und Psychosomatikern weitere Schmerztherapeuten mit unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkten teil.

Schmerzsprechstunde der Charité, CBF
Montag bis Freitag, 8.00 bis 12.00 Uhr Tel (0 30) 84 45-33 86» nach oben

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Somatoforme Störung
Unter dem Begriff somatoform versteht man Krankheitserscheinungen, Symptome, die wie körperlich verursachte Erkrankungen aussehen, es aber im Grunde nicht sind. Somatoforme Störungen werden oft auch funktionelle Störungen genannt, für die eine Vielzahl von Begriffen existieren, wie z. B. vegetative Dystonie, psychovegetative Beschwerden oder auch psychogene Syndrome.

Es werden unterschiedliche Krankheitsgruppen innerhalb der somatoformen Störungen unterschieden:

  • Somatisierungsstörung, undifferenzierte Somatisierungsstörung
  • somatoforme autonome Funktionsstörung
  • anhaltende somatoforme Schmerzstörung
  • hypochondrische Störung
  • andere und nicht näher bezeichnet

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Sonographie
Ultraschallwellen zeigen ein spezifisches Reflexionsverhalten. Diese Eigenschaft macht man sich zur Erkennung von Verengungen von Schlagadern, die das Gehirn mit Blut versorgen, zunutze. Da Einengungen von Arterien im Bereich des Halses oder des Kopfes Schlaganfälle verursachen können, ist eine frühzeitige Feststellung dieser Veränderung zur Vermeidung dieser Erkrankungsgruppe enorm wichtig.

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Psychosomatische Störung
Psychosomatische Störungen sind psychische Erkrankungen, bei denen das Zusammenspiel von Gefühlen, Gedanken und Verhaltensweisen einerseits und körperlichen Prozessen andererseits eine besondere Rolle spielt. Fachleute gehen davon aus, dass intensive und länger anhaltende psychische Belastungen zu dauerhaften körperlichen Schädigungen führen können. Wenn der Arzt diese Schädigung auf körperlicher Ebene nachweisen kann, sprechen manche auch von einer psychophysiologischen Störung. Beispiele dafür können Magengeschwüre, Migräne, Asthma, Bluthochdruck oder koronare Herzkrankheiten sein.

Körperliche Beschwerden, bei denen der Arzt keine körperliche Schädigung nachweisen kann, werden heute auch als somatoforme Störungen (soma bedeutet "Körper") bezeichnet. Fachleute meinen damit, dass diese Beschwerden zwar dem Anschein nach körperlich sind, wahrscheinlich aber besser durch psychologische Faktoren, also durch das Zusammenspiel von Gefühlen, Gedanken und Verhaltensweisen erklärt werden können. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn jemand über andauernde hartnäckige Rückenschmerzen klagt, die behandelnde Orthopädin jedoch die Knochen und Muskeln für "gesund" hält. Somatoform bedeutet nicht, dass die betroffenen Personen diese Symptome vortäuschen oder sich einbilden.

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Tai Chi, Qi Gong
Dies ist eine Methode, die natürliche, interne Energie oder "Chi", wie die Chinesen es nennen, zu entwickeln. Das chinesische Wort "Chi" meint soviel wie Luft oder Atmung.

Den Hauptteil des Tai Chi Chuan bildet die "Form", eine Serie aneinander gereihter Bewegungen, die in langsamer, entspannter und fließender Weise mit dem gesamten Körper bei wachem und zentriertem Geist (Aufmerksamkeit) ausgeführt werden.

Begonnen wird mit Chi Kung: Qi-Gong-Übungen, die die Atmung mit den Körperbewegungen koordinieren.

Die sanften Bewegungen des Tai Chi tonisieren und stärken die Muskulatur, verbessern die Durchblutung und die Haltung und helfen so, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Tai Chi ist ein äußerst wirkungsvolles Gegenmittel zu Stress und mit dieser stark umwandelnden Wirkung in Wohlgefühl hat es seine Hauptindikation.

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Tanz- und Bewegungstherapie
Die Tanz- und Bewegungstherapie ist eine Form der Psychotherapie, in der die Bewegung als primärer Ansatz genutzt wird, um eine emotionale und körperliche Integration des Einzelnen zu fördern. Dieser Ansatz wurde in den vierziger Jahren in den USA von Pionierinnen auf der Grundlage des modernen Ausdruckstanzes entwickelt. Seit etwa 1981 finden verschiedene Methoden der Tanztherapie nun auch in Deutschland mehr Aufmerksamkeit, Interesse und Anerkennung. In psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken ist sie mittlerweile häufig fester Bestandteil des Behandlungskonzeptes – wie auch in unserem Hause.

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Tuina
Tuina ist eine chinesische Massagetechnik und Bestandteil der traditionellen Chinesischen Medizin. Das Ziel ist die Herstellung des Gleichgewichts von Yin und Yang. Blockierte Meridiane sollen geöffnet und der Energiekreislauf angeregt werden.

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Ultraschallverfahren (Doppler- und Duplexsonographie)
Ultraschallwellen zeigen ein spezifisches Reflexionsverhalten. Diese Eigenschaft macht man sich zur Erkennung von Verengungen von Schlagadern, die das Gehirn mit Blut versorgen, zunutze. Da Einengungen von Arterien im Bereich des Halses oder des Kopfes Schlaganfälle verursachen können, ist eine frühzeitige Feststellung dieser Veränderung zur Vermeidung dieser Erkrankungsgruppe enorm wichtig.

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Verhaltenstherapie
Die Verhaltenstherapie wendet psychologische Methoden und Theorien nach neuesten Erkenntnissen der wissenschaftlichen Psychologie an. Die Grundlage für das Verständnis seelischer Störungen stellt der Erwerb von Wissen über die Zusammenhänge von Gedanken, Gefühlen und körperlichen Vorgängen dar. Ihre Einstellungen zu sich selbst, Vermutungen oder Befürchtungen über Bewertungen der Umwelt und nachfolgendes eigenes Verhalten beeinflussen sich im Wechselspiel. Gemeinsam mit Ihrem Verhaltenstherapeuten werden Sie anhand genauer Situations-, Problem- und Verhaltensanalysen spezifische funktionale Bedingungen ableiten und notwendige Veränderungsstrategien erstellen und lernen. Die Wirkung der Verhaltenstherapie besteht folglich darin, Lern- und Veränderungsprozesse in Gang zu setzen. Sie sollen befähigt werden, eigene automatische Denk- und Verhaltensmuster zu verändern, die Ihr Wohlbefinden stören. So kann z. B. ein depressiv Erkrankter in der Verhaltenstherapie lernen, sich selbstsicherer zu verhalten, um im Kontakt mit Anderen befriedigendere Erfahrungen zu machen. Früh erworbene Denkmuster, wie "ich muss immer nur das Beste erreichen, sonst habe ich versagt" können zu Gefühlsstörungen und körperlichen Beschwerden führen. Ein derart verzerrter Maßstab ist auf Dauer nicht durchzuhalten und führt zu einem Ungleichgewicht im Kräftehaushalt. In der kognitiven Verhaltenstherapie lernen Sie, angemessene und erreichbare Ziele zu entwickeln, Ihre Erfolge zu würdigen und Ihre Umwelt nach realistischen Maßstäben zu bewerten.

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Aktuelles


TWW-Konzertreihe 5/13
16. Mai 2013 | 17.00 Uhr im Veranstaltungssaal der Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk

Freier Eintritt

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BULIMIE & MAGERSUCHT

Ein Informationsabend mit interessant besetztem Podium der Kliniken im TWW im Loft der Urania. Kostenfrei

11. Juni 2013 | 18:30 Uhr | Urania

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Rückblick


Einladung zum Vortrag und Workshop

Vortrag:

Die Übertragungsfokussierte
Psychotherapie (TFP) zur Behandlung der Borderline Störungen

Workshop:
Behandlungspraxis der
Übertragungsfokussierten
Psychotherapie (TFP)

Freitag, 19 April 2013
von 18.00–ca. 19.30 Uhr
Samstag, 20 April 2013
von 09.00–12.30 Uhr

Festsaal in den Kliniken im
Theodor-Wenzel-Werk

» Download Einladung

Chronischer Schmerz und die Wechselwirkungen zwischen Körper und Seele
Podiumsdiskussion in der Urania

» Impressionen

Zu Gast im RBB Kulturradio:

Dr. Sabine Hoffmann, Ltd. Psychologin der Abt. Psychiatrie und Psychotherapie I & II und Neurologie
07. Dezember 2012 ab 12:00 Uhr | in der Sendung "Hörerstreit" zum Thema: "Rollenwechsel: Wenn Eltern ihre Kinder brauchen."

RBB Kulturradio 92,4 MHz

Chefarzt Dr. Christian Thiele zu Gast in der Sendung ZIBB im RBB am Montag, 26.11.2012 zum Thema Chronische Schmerzen.

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